SarahPlusDrei
 
Kita-Eingewöhnung du bist ein A….loch

Nun sitzen wir beide hier und heulen. Läuft also nicht bei uns, oder? Seit ein paar Tagen ist das große Projekt Kita-Eingewöhnung gestartet.

Früher als ich ursprünglich wollte, später als das vom Arbeiten her gut gewesen wäre, einfach zum falschen Zeitpunkt. Denn ich glaube es ist immer der falsche Zeitpunkt für das Arschloch Eingewöhnung. Aber beginnen wir von vorn.

Meine Tochter ist mit knapp einem Jahr in die Eingewöhnung gekommen. Ich hatte eine neue Stelle begonnen, da war sie gut 10 Monate alt. Dann hatte mein Mann zwei Monate Elternzeit. Ich hatte seinerzeit ein sehr gutes Jobangebot und der Arbeitgeber hatte ohnehin schon drei Monate länger auf mich gewartet, da ich die Elternzeit nicht verkürzen wollte. Damals blutete mir das Herz. Mein Baby konnte noch nicht laufen, geschweige denn sprechen und ich habe nicht nur einmal darüber nachgedacht, meinen Job zu schmeißen. Das lag an mir, nie an der Einrichtung. Die war sehr klein und sehr gut. Eine Familiengruppe mit maximal 15 Kindern, meist waren nur um die 10,12 wirklich da. Davon drei Kleine um die eins. Meine Tochter war wirklich wohl behütet. Die sogenannte Familiengruppe, war auch eine wirkliche Familiengruppe. Meine Tochter geht bis heute unheimlich gerne in diesen Kindergarten und wir Eltern haben ein gutes Gefühl.

Unser Sohn kennt die Kita quasi seit Geburt an. Jeden Nachmittag holt er hier gemeinsam mit mir seine großen Schwester ab. Er wird von den Erziehern auf den Arm genommen und seitdem er krabbeln kann, besucht er Kinder und Gruppenraum häufig auf eine Stippvisite. Nun wird er seit ein paar Tagen eingewöhnt.

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