Lächeln und Winken
 
Krümel-Chroniken: 27. (Lebens-)Monat

Und schon wieder neigt sich ein Jahr zum Ende … es ist so irre, wie viel schneller die Zeit vergeht, wenn man Kinder hat. Zumindest gefühlt. ;) Wenn ich die Fotos vom letztjährigen Heilig Abend neben jene aus diesem Jahr lege, kann ich es kaum fassen, aber: Mein Baby ist definitiv kein Baby mehr, sondern ein kleiner Junge.

Krümel-Chroniken
Lächeln und Winken

Ein großer kleiner Junge sogar! Irre. Ich nennen ihn aber natürlich trotzdem weiterhin “Baby” … weil ich es kann und darf als Mama! :D

BABY-STATUS:

Körperchen: Mit voller Pipi-Windel wiegt der Krümel genau 13,6 Kilo laut meiner schicken Digital-Waage, die MIR aktuell bei jeder Begegnung verkündet, dass ich gefälligst mal auf die Weihnachtssüßigkeiten-Bremse trete. Unhöflich! Aber naja … darum geht’s natürlich nicht ;) . Lang ist der kleine Mann jetzt 91,5 cm – also ist er in den letzten zwei Monaten mehr als 3 cm gewachsen. Wenn ich bedenke, dass er ja immer noch kein großer Freund fester Nahrung ist (wenn man mal von Nudeln, Reis und Bratwurst absieht), ist es doch erstaunlich, dass er sich so prächtig entwickelt. Möglicherweise können Kinder tatsächlich von Luft und Liebe leben … wenn man begleitend noch ein bisschen stillt. Verrückt! ;)
Auch kaum zu glauben ist, dass sich ENDLICH einer der noch zu erwartenden Backenzähne ans Licht gewagt hat und zumindest mit einer ersten Spitze herausgekommen ist. Himmel, daran hat das Söhnchen MONATE gearbeitet. Ich hoffe inständig für uns beide, dass die anderen drei noch fehlenden Kauwerkzeuge auf den hinteren Rängen etwas zügiger und mit weniger Qual herauskommen. Aber … naja … ich glaube es fast nicht :(

Können/Verhalten: Trotzphase jucheee, sag ich nur und das deckt dann auch direkt den größten Posten im Bereich des Verhaltens ab. Wahnsinn, wie sehr ich mich geirrt habe, als ich noch dachte, der Krümel kratzt maximal ein bisschen an der „Autonomie-Nummer“, bleibt aber ansonsten mein bis dato pflegeleichtes Bürschlein. Mittlerweile wirft er sich mehrmals täglich auf den Boden, um seinem Unmut-Gebrüll noch ein wenig mehr Nachdruck zu verleihen, liiiiiebt es, Mamis Grenzen auf die Probe zu stellen und schmeißt alles durch die Gegend, das nicht sofort so funktioniert, wie es der Floh gerne hätte. Ich muss gestehen, dass ich abends oft ziemlich froh bin, wenn er sich in meinen Arm kuschelt und zu müde dafür ist, noch irgendetwas „ärgerliches“ zu finden und entsprechend zu kommentieren. Wie zum Beispiel, dass er in den Schlafsack muss, das Buch zu Ende ist oder ich das Licht ausmache. Es IST aber auch alles doof … außer man ist so müde, dass nur noch Mamas Arm zählt und sonst nichts.

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