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Lächeln und winken Wie viele Herzenswünsche „darf“ man Kindern eigentlich erfüllen?

Lächeln und winken, Herzenswünsche
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All dieses vorgeworfene ZUVIEL, mit dem ich meine Kinder angeblich auf lange Sicht versauen führt bei mir immer nur dazu, dass mein Puls auf 180 schießt und ich schwer an mich halten muss, um nicht unflätig zu reagieren.

„Und was machst du, wenn sie sich nächste Woche keinen Hund mehr, sondern ein Pferd wünscht?“ oder „Findest du nicht, dass du deinen Kindern zu viele Wünsche erfüllst?“ oder „Müssen sie nicht auch lernen, zu verzichten?“ oder „Verdirbst du sie nicht, wenn du ihnen einfach ALLES gibst, was sie wollen?“ Wenn mir solche Fragen gestellt werden, die ja eigentlich gar keine Fragen sind, sondern eher Vorwürfe zu meinem offensichtlichen pädagogischen Fehlverhalten als Mutter, könnte ich sofort aus der Hose springen. Sie gehören für mich in dieselbe Kategorie wie jene, die mir früher vermitteln sollten, dass ich mein Baby ZUVIEL tragen, ZU LANGE stillen oder ZU SEHR lieben würde. All dieses vorgeworfene ZUVIEL, mit dem ich meine Kinder angeblich auf lange Sicht versaue, führt bei mir immer nur dazu, dass mein Puls auf 180 schießt und ich schwer an mich halten muss, um nicht unflätig zu reagieren. Ganz ehrlich: Da könnte ich ausflippen! Schon allein deshalb, weil mir mit solchen Kommentaren von zumeist so gut wie fremden Menschen das Know How abgesprochen wird, bei meinen eigenen Kindern unterscheiden zu können, wann es sich um „Launen“ oder Momentaufnahmen handelt und wann um Herzenswünsche oder tief verankertes Bedürfnisse.

Ja, möglicherweise werde ich auch regelrecht getriggert von diesen Sätzen ...

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