Mama steht Kopf
 
Lockdown-Koller: Ich bin es müde, mich über Kleinigkeiten zu freuen!

Wenn sich jeden Tag nur die Frage stellt, welchen Acker wir heute bewandern - und bunte Klosteine sich als Highlight kristallisieren, dann darf Frau auch mal einen Lockdown-Durchhänger haben!

Mama steht Kopf: Lockdown-Koller: Ich bin es müde, mich über Kleinigkeiten zu freuen!

Ich bin es leid, immer nur Bäume und Ackerfurchen zu sehen!

Ja, so langsam aber sicher bin ich der ganzen Natur überdrüssig.

So schön sie auch sein mag.

Ich wurde in den vergangenen zwölf Monate zum begeisterten Spaziergänger, Wanderer und Läufer – das IST alles wunderschön und stärkt Körper und Geist!

Aber mir fehlen die anderen optischen Eindrücke!

Ich habe jetzt genug Handy-Fotos von zauberhafter Natur und Reif-und Schnee-überzogenen Pflanzen aufgenommen!

Mir fehlen Gebäude!

Historische, bunte, verrückte, atemberaubende Gebilde! Straßen und Teer, Städte und – Nein, ich wage es schon gar nicht mehr hier auszuschreiben – Menschen!

Durchgeknallte Menschen, dustere Gestalten, bunte Straßenkünstler und vollbesetzte Straßen-Cafes.

Nicht wirklich um mich ständig unter die Menge mischen zu müssen – so überaus gesellig und der Kategorie „Partypeople“ zugehörig fühlte ich mich ohnehin nie!

Nach Corona vermutlich sogar weniger denn je!

Aber zum Staunen und Beobachten!

Ich liebe es, Menschen zu beobachten und Eindrücke in mich aufzusaugen.

Durch Straßen und über Marktplätze zu flanieren, Gesichter in vollbesetzten Untergrund-Bahnen zu studieren!

Es begeistert mich, vom quirligen Leben – welches mir allein schon zu beobachten reicht – zu zehren und nebenbei vielleicht sogar ein wenig selbst gesehen zu werden und mich schick anzuziehen.

Das fehlt mir!

Ich habe genug von der Stille des Waldes und dem Plätschern des Baches!

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