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Milchtropfen „Mama, ist das vegan?“ – Wenn Mama Veganerin wird

Milchtropfen, Vegan
© seb_ra / iStock
Seit gut zwei Monaten ernähre ich mich vegan und werde Stück für Stück auch vegan leben. Kaum zu glauben, aber wahr, ich lebe immer noch! Wie ist das so, wenn Mama sich fortan vegan ernährt und der Rest der Familie eben nicht? Das kann doch nur in einer Katastrophe enden…

Bei manchen ist es eine Drehung um 180 Grad. Von einem Tag auf den anderen werden Menschen vegan, weil sie z.B. Bewusstseinüber die alltäglichen Zustände der Massentierhaltung erlangen, wie etwa durch den aktuellsten Film „Dominion (2018)„.
Andere, wie z.B. ich, brauchen für die Umstellung ihrer Gewohnheiten etwas länger. Stück für Stück vegan zu werden, war für mich einfacher. Erst das Frühstück, dann eine Alternative zu Kuhmilch finden, Fleischkonsum reduzieren, vegane Alternativen finden usw.
Unser Oliver und dessen Papa änderten allerdings nichts an ihrer Ernährungs- oder Lebensweise. Anfangs dachte ich, es würde mich zerreißen, es würde zu ewigen Streitereien kommen. Ich hatte auch schon von Paaren gehört, die sich aufgrund dieser Unterschiede getrennt hatten.
Bei uns lief es allerdings relativ friedlich ab. Denkt man ja erstmal nicht. Man denkt eher an militante Missionare mit Eimern voll roter Farbe, bereit, jedem Andersdenkenden diese in Nullkommanichts ins Gesicht zu kippen. Für mich war das aber nichts, und zu meinem Erstaunen brachte mein stilles Vorleben dennoch Veränderung in unsere Familie.

Die Katze aus dem Sack lassen

Klar, in der eigenen Familie kommt es immer schnell raus, wenn man sich vegan ernährt, immerhin lebt man ja zusammen. Auch bei Verwandten, wenn man zu Kaffee und Kuchen eingeladen ist, fällt es schnell auf, wenn der Teller leer bleibt, weil nichts für einen dabei ist oder wenn man plötzlich mit extra Essen ankommt.

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