VG-Wort Pixel

MamaWahnsinnHochVier Mamakolumne: Ein "normales" Mittagessen oder was zuerst?

MamaWahnsinn.com
© MamaWahnsinn.com
Zugegeben, bei vier relativ kleinen Kindern ist es vor allem vorm beziehungsweise während des gemeinsamen Essens so, dass man einfach tut und macht. Eines nach dem anderen, was halt geht. Zum langen Nachdenken kommt man – höchstwahrscheinlich zum Glück aller – nicht.

Achtsamkeit hat leider nicht viel Platz, besonders wenn man alleine schauen muss, dass es funktioniert, jeder etwas isst (und damit meine ich keine Süßigkeiten) und alle satt werden. Heute gibt es wieder ein kleines „Behind the Scenes“ und ich verrate euch mein noch immer wirkendes „CALM DOWN“. 

EIN GANZ NORMALES MITTAGESSEN

So viel gleich vorweg: Ich mische nichts ins Essen und unser CALM DOWN ist ebenso nicht das heimliche Stück Schoko in der Speisekammer oder die Baldrian-Tropfen im Prosecco. Nein, es geht leichter. Doch zurück zum Anfang, denn irgendwie klappt es nicht (immer), manchmal artet es vorm oder während des Essens aus. Ich fühle mich dann wahrscheinlich gleich wohl, wie der Dalai Lama im Großstadtdschungel von New York. Es ist laut, es ist bunt und ich bin einfach nur höllisch überfordert.
Es fängt schon damit an, dass ich theoretisch aufgrund der verschiedenen Geschmäcker und Vorlieben oder Nicht-Vorlieben zwei bis drei Gerichte kochen müsste. Kein Kommentar oder selber schuld, eine Maus mag partout keinen Fisch, zwei lieben ihn wiederum. „Der Kompromiss“: Fisch und Kartoffeln vom Ofen – alles brutzelt während ich die Kids von der Schule abhole vor sich hin und ist zeitgerecht fertig, niemand muss oder müsste hungern.

MAMAAAAAAA….

„Mama, ich mag auch nicht die Kartoffeln, die mit dem Fisch gemeinsam im Ofen waren“, heißt es dann als Antwort. Tja, ich habs eigentlich gewusst, wollte aber testen, wie stark der Hunger ist. FAIL. Und damit nicht langweilig wird, müsste der kleine Mann just in diesem Moment gewickelt werden. Auch trotz der Verzögerung und der Jammerei der Mädchen will und kann ich ihn nicht mit der vollen Hose in den Hochstuhl-Babysitz schnallen, no way.

„Mama, da sind Gräten in meinem Fisch – bitte gib die raus. Hilf mir bitte“, kommt es dann wieder von der anderen Seite.

Jetzt hier weiterlesen


Neu in Familie & Urlaub