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MamaWahnsinnHochVier Mamakolumne: Vom Party-Burnout und was man nicht tun soll...

Mamawahnsinn, Vier Kinder, Party Burnout
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Eigentlich zähle ich seit jeher zur Feier-Kategorie „Party!! Wo? I’m in!“. Ein Party-Verweigerer war ich nie. Auch kein Einladung-Verstecker oder Einladung-Verschweiger. Nein, niemals. Nichtsdestotrotz frage ich mich in letzter Zeit: Party-Burnout, gibt es das?

Ich komme mir teilweise vor wie Fedez oder Ed Sheeran beim Musikantenstadl, schlicht fehl am Platz. Heute verrate ich, warum das so ist und was ihr besser nicht machen solltet… Hello Party-Burnout! 

Davor allerdings noch ein paar Jährchen zurück, vielleicht versteht ihr mich dann besser. Ich frage mich nämlich, ob das immer schon so war? Ohne Motto und organisierten Groß- und Kleinigkeiten geht heutzutage nichts mehr, ich schließe mich hier gar nicht aus, im Gegenteil – denn wenn es um die Dekoration, Torte, etc. geht, vereinfacht das einiges. Und schließlich will niemand einer anderen Party hinten nachstehen. Aber war das damals vor 30++ Jahren ebenfalls so? Nein! Definitiv nicht bei mir zu Hause und auch nicht bei den Parties meiner Freundinnen – die Spiele à la Knight Rider, K.I.T.T. und Co. haben wir uns selbst ausgedacht, Give-Away-Säckchen gab es vielleicht in Amerika, in Österreich nicht.

SOMMERPARTY MIT TAUCHKÜNSTEN

Die Zeiten und damit auch die Kindergeburtstage haben sich offensichtlich geändert. Ein Event jagt das nächste und der Sommer schafft mich, ehrlich gesagt. Ich darf jedoch die Schuld nicht abwälzen, ich habe mich selbst hineingeritten: Die Party-Organsiation für zwei August-Kinder reichte heuer nicht, mein geliebtes April-Kind wollte Queen-like verständlicherweise auch einmal im Sommer feiern. Gesagt und natürlich getan – sogar mit einer wunderschönen Sommer- beziehungsweise Hawaii-Deko.
So gab es zusätzlich zu den Must-Feiern eine Bade-Party mit acht Mädchen. „Das geht doch easy, ohne Eltern ist es ja einfacher“, dachte ich mir. Obwohl eine Freundin und ihr Mann mir dankenswerterweise halfen, war ich danach streichfähig. Acht Mädchen beim Baden zu bewachen, war eine Challenge der Superlative, hinzu kamen die diversesten, ausfälligsten und beachtlichen Sprung- und Tauchkünste, die uns die Girls zeigen wollten. „Bitte schau‘, wie lange ich unter Wasser bleiben kann!“ „Ist der Köpfler nicht schön? ACHTUNG, ausweichen!!!“

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