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sonjaschreibt.com Me, my Mamaself and I – Vom ständigen Kampf den Afterbabybody zu akzeptieren

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Jetzt sind die Osterferien wieder rum. Und was bleibt? Erinnerungen an viele nette Stunden mit Familie und Freunden. Und eine Schublade. Voll mit Schokohasen, Eiern und mehr. Und mein Bauch. Ja, der Bauch, der auch bald zwei Jahre nach der letzten Geburt so rund und weich aussieht, dass Nachbarn, Fremde oder meine Kinder dort noch immer ein Baby vermuten.

Erinnerungen. Und Streifen. An vielen Tagen ist das total okay. Body Positivityfinde ich toll. An anderen Tagen aber nervt mich dieses weiche Ding in meiner Mitte einfach sehr.
Dann schaue ich die anderen Mamas an und natürlich sehe ich dann immer nur die Schlanken. Die, die sofort wieder ihre alte Figur haben. 20 Kilo zugenommen? “Tja, selber schuld” rufen sie mir zu. Wärst du halt mal nicht so zügellos gewesen. Aber das ist bei jeder Frau anders.. möchte ich ansetzen, doch ich verstumme ganz schnell wieder.
Denn ihre Stimmen sind so laut. Sie rufen aus Facebook-Gruppen und ganz schlimm über Instagram. Sie schreien mich von Werbeplakaten und aus Zeitungen an. Und vielleicht fühlen die sich selber auch alles andere als perfekt. Aber das sagen sie mir nicht. Die anderen sind lauter.

Gerade vor ein paar Minuten erst lese ich bei Tollabea, einer Bloggerin, die ich wahnsinnig schätze, den Kommentar einer netten Dame: “Mädels sorry, aber Cellulite ist nicht natürlich!” Echt jetzt? Ich würde dieser sensiblen und rücksichtsvollen Frau gerne links und rechts eine mitgeben. Ganz höflich versteht sich. Aber ich ärgere mich dann doch nur wieder still in mich rein.

Mein Kopf sagt mir, vergiss diese Stimmen. Aber mein Bauch, mein weicher Bauch, der hört sie doch. 

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