Reges Leben
 
Mein Glückskind // Bedingungslose Liebe

Ab und zu werde ich gefragt, ob unsere vier Kinder sich nicht nur äußerlich ähnlich, denn das tun sie, sondern auch von innen heraus. Auf diese Frage eine „richtige“ Antwort zu geben fällt mir schwer, denn unsere Kinder, so auch wir, sind alle verschiedene Individuen, wenn auch mit uns als Eltern, aber sie haben alle vier ihren eigenen Willen und Charakter.

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Und das ist auch gut so. Kein Mensch gleicht dem Anderen. Jeder Mensch ist einzigartig für sich.

Natürlich merken wir hier und da, dass gewisse Eigenschaften, insbesondere z.B. das „Helfersyndrom„, so wie ich es gerne nenne, bei allen Vieren, stark ausgeprägt ist, aber ich denke, dass bringt das Leben in einer Großfamilie einfach mit sich. Wird Hilfe benötigt, ist einer von uns zur Stelle. 

Wenn allerdings unsere Kinder gefragt werden, dann werden sie wohl ehrlich antworten, dass unsere kleine Theresa vielleicht doch an manchen Stellen (noch) etwas anders ist, als sie selbst. Kinder sind immer ehrlich und gerade die beiden Großen sind des Öfteren ein wenig „genervt“ von ihrer kleinen Schwester. Warum sie so ist wie sie ist, kann ich tatsächlich nicht einschätzen. Wir behandeln unsere Kinder natürlich alle gleich und jedes Kind bekommt so viel Liebe von uns, wie es nur eben geht und noch mehr. Aber bei Theresa habe ich häufig einfach das Gefühl Ihr gar nicht genug Liebe geben zu können. Sie braucht uns so sehr und ja, für ihre Geschwister ist sie (leider) oft auch mal „nervig“, weil sie eben sehr viel Aufmerksamkeit benötigt und das darf aber auch so sein. Auch Kinder müssen lernen, dass alle anders sind und nicht jeder Mensch gleich ist.

Ich glaube aber, dass sich unsere kleine Zaubermaus genau uns als Familie ausgesucht hat, weil sie wusste, dass wir sie verstehen und sie in schweren Situationen über ihre Marotten und Wut „hinweg tragen“ können. Ihr Wille ist unglaublich stark und das führt leider häufig dazu, dass sie sich in eine Wutspirale hinein katapultiert und am Ende schwer wieder alleine heraus findet. Das fängt morgens beim Aufstehen an und hört abends bei der Gute-Nacht-Geschichte auf.

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