Du und dein Kind
 
Mein neues Leben als Alleinerziehende

Seit einigen Monat bin ich nun ganz offiziell alleinerziehend. Zumindest für 50% der Zeit. Die andere Hälfte ist Mini-Me bei seinem Vater. Auch wenn dies keine optimale Lösung und definitiv nur für den Übergang bis ich eine neue Wohnung gefunden habe ist, leben wir derzeit diese Form der Kinderbetreuung.

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Ehrlicherweise muss ich sagen, dass sich Corona einen ziemlich schlechten Zeitpunkt ausgesucht hat. Erstens konnte so beim Umzug kaum einer helfen und zweitens war die Umstellung plötzlich allein mit Kind zu leben und dann noch auf den Kindergarten und Freude zu verzichten ziemlich herausfordernd. 
Allerdings gibt es wohl kaum so etwas schlimmes für ein Kind, wie die Trennung der Eltern.
Mini-Me leidet zeitweise sehr darunter. Im Kindergarten, der seit kurzem wieder geöffnet hat, sitzt er fast nur bei den Erziehern und sucht meiner Meinung nach dort Sicherheit. 

Eine Sicherheit, die ihm der ständige Wechsel zwischen Mama und Papa nicht geben kann. Augenscheinlich verkraftet er die Trennung zwar relativ gut, doch auf Dauer kann dies keine Lösung sein. Ein Kind braucht feste Rituale, ein festes Zuhause – und eine bleibende Konstante und nicht das Gefühl ständig hin und her geschoben zu werden. 

Was mache ich in der freien Zeit, in der mein Sohn bei seinem Vater lebt? 

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