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Heute ist Musik Mein Plan für 2019: mehr Zeit mit den Kindern

Heute ist Musik, 2019, Kinder
© Heute ist Musik
Frohes neues Jahr wünsche ich dir! Und, schon gute Vorsätze gebrochen? So ist es richtig. Und sehr wahrscheinlich hast du nicht einmal mehr Lust, einen Text über gute Vorsätze zu lesen. Ich schreibe dir dennoch einen, weil ich mir sicher bin, dass ich dieses Jahr einen besonders schönen Vorsatz habe, der nichts mit weniger essen, trinken oder mehr Bewegung und Effizienz zu tun hat.

Ich habe mir nämlich vorgenommen, mir mehr Zeit zu nehmen – für mich selbst und die Kinder.

ZU WENIG ZEIT

Ich habe nämlich vor allem gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, sich mehr Zeit für die Kinder zu nehmen. Denn irgendwie ist ja immer was los. Es gibt bei uns im Haushalt ständig etwas zu reparieren, aufzuwischen, in die Wäsche zu stecken oder einzusortieren. Ich arbeite vormittags, dann mache ich das Mittagessen, hole den Kleinsten ab und nachmittags stehen verschiedene Termine an. Außerdem bin ich ein großer Fan davon, mir auch selbst Pausen zu gönnen, was ich in jedem Fall beibehalten möchte.

FRUST IM KINDERZIMMER

Nun fällt mir aber auf, dass ich zwar viel mit den Kindern zusammen bin, aber selten etwas Schönes mit ihnen mache. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Kinder und ich unter „etwas Schönes zusammen machen“ ganz andere Dinge verstehen. Zum Beispiel finde ich es total langweilig, mit meinem fußballbegeisterten Sohn zweieinhalb Stunden lang ein Brettspiel mit dem Namen „Bundesliga“ samt siebenhundert Einzelteilen zu spielen. Oder uninspiriert mit Oskar vor der Lego-Kiste zu sitzen und nicht zu wissen, was ich aus den bunten kleinen Klötzen bauen könnte. Wie man richtig Bibi und Tina mit verteilten Rollen spielt, weiß ich auch nicht. Dennoch gehe ich oft zwar mit viel Motivation, dennoch aber völlig lustlos ins Kinderzimmer. Das merken die Drei natürlich. Außerdem nölen immer die anderen Beiden rum, während ich mich demDritten widme, denn die Interessen sind extrem verschieden. Spätestens nach ein paar Minuten sortiere ich Legos nach Farben, starre beim Bundesliga-Spiel sinnlos in die Luft oder summe das Bibi und Tina-Lied, anstatt mich in die Situation der entführten Martinshof-Tochter hinein zu versetzen.

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