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Meine Erfahrung mit meiner Hebamme

Der eine oder andere wird sich vielleicht noch erinnern an den Anfang meiner Schwangerschaft. Damals war ich mir nicht zu sicher, wozu man eigentlich eine Hebamme braucht. Inzwischen sind viele Wochen ins Land gezogen und ich kann sagen: Man braucht sie nicht. Also Ich brauche sie nicht. Mein Kind wäre wahrscheinlich auch so gesund zur Welt gekommen. Aber es ist wirklich soooooo gut, eine zu haben!

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Natürlich war bei meiner Geburt eine Hebamme dabei und das ist auch gut und richtig so. Diese Erfahrung möchte auf keinen Fall missen. Allerdings steht diese Leistung auch gar nicht zur Diskussion, denn in Kliniken fest angestellte Hebammen muss man sich weder selbständig suchen, noch sind sie durch die aktuellen Veränderungen bezüglich der Versicherungsprämien in Gefahr. Worüber ich schreiben möchte, sind die freiberuflichen Hebammen, in meinem Fall die Vor- und Nachsorgehebamme.
Meine Hebamme Anja kooperiert mit dem Gynäkologen, bei dem ich war. D.h. mir wurde ganz selbstverständlich angeboten, sie kennenzulernen. Das war praktisch, sie war nett, also habe ich der Betreuung durch sie zugestimmt. Erspart immerhin auch diese langwierige Suche, über die allerorts gejammert wird.

Während meiner Schwangerschaft habe ich Anja vor allem im letzten drittel der Schwangerschaft immer häufiger gesehen. Und sie war auch da, als ich vorzeitige Wehen in der 23. ssw hatte und es mir wirklich nicht gut ging. Sie war es auch, die mich davon überzeugt hat, dass ich weniger arbeiten müsse, woraufhin der Arzt mir ein Teilzeitbeschäftigungsverbot ausstellte. Heute bin ich darüber sehr froh, wer weiß, was noch hätte passieren können. Später dienten die Vorsorgetermine bei meiner Hebamme vor allem meiner Beruhigung. Es wurde ein CTG geschrieben, Anja tastete meinen Bauch ab, vermaß ihn und akupunktierte mich. Jeder Besuch bei ihr war sehr beruhigend, weil sie immer der Meinung war, dass alles in Ordnung ist mit meinem Kleinen und versuchte, mir Vertrauen in mich selbst und den Zwerg beizubringen.

Richtig beeindruckt hat sie mich allerdings um die Geburt herum.

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