Rubbelbatz
 
Meine Montessori Schul-Erfahrungen: Besser als Regelschule

„Hilf mir es selbst zu tun“, ist wohl das berühmteste Zitat von Maria Montessori (1879 – 1952), nach deren Pädagogik die heutigen Montessori-Kindergärten und Montessori-Schulen arbeiten. Ich möchte keine Zusammenfassung dieser Ansätze liefern, die findet ihr zu Hauf im Internet. Z.B. hier oder auf Wikipedia. Ich möchte versuchen, mit eigenen Worten kurz zusammenzufassen, was meiner Erfahrung mit Kindern bzw. mir als Kind entspricht.

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Babys kommen zur Welt und lernen. Das ist ihr hauptsächliches Bestreben. Sie wollen wachsen, lernen, sich entwickeln. Der Rubbelbatz weint sogar hin und wieder, weil er Dinge noch nicht kann, aber so gerne machen würde (sich auf dem Bauch fortbewegen etc.). Dann werden sie größer, sehen uns zu, wie wir Dinge tun – und wollen es auch machen. Selbst machen! Die Mädchen, bei denen ich als Aupair gearbeitet habe (ca. 3 Jahre alt, verschiedene Familien), sind manchmal komplett ausgeflippt, wenn ich ihnen ein Glas aus dem Schrank genommen und Saft eingegossen habe. Oder sie nehmen wollte und auf den Stuhl setzen. Sie wollten es selbst machen.

Kinder haben diesen Trieb zu lernen, zu imitieren, sich Dinge anzueignen, die sie sehen. Und dafür reicht es nicht, wenn ich ein paar Meter von ihnen entfernt stehe und ihnen erkläre, wie das Saft eingießen funktioniert. Sie möchten das Glas und den Saftkarton in der Hand halten und es selbst tun. Kinder lernen laut Maria Montessori am besten, wenn sie die Dinge „begreifen“ können, also mit der Hand erleben, anfassen. Deshalb lernen Kinder am besten in einer sog. vorbereiteten Umgebung, d.h. es werden zahlreiche verschiedene Lernmaterialien angeboten, die immer „begreifbar“ sind, und das Kind kann sich das aussuchen, was es momentan am meisten anspricht.

Nicht jedes Kind ist gleich.

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