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Frau Raufuss Mit Kindern reden. Wahrheit oder DuzziDuzziDu?


Situationen, die selbst uns Eltern überfordern kennen wir alle. Wir wissen dann nicht, was wir sagen sollen und wie wir etwas sagen sollen. Egal ob es um die Trennung der Eltern, den Verlust eines geliebten Menschen oder Krieg und Terror geht, schwierige Situationen brauchen Feingefühl. Wie man richtig mit Kindern reden soll? Ich kann es nicht sagen. Denn, den richtigen Weg gibt es fast nie, es gibt immer nur viele verschiedene Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Um den heißen Brei drumherum reden.

Frau Raufuss: Mit Kindern reden. Wahrheit oder DuzziDuzziDu?
© frauraufuss.de

Find ich doof. Ernsthaft. Wir sollen unserem Kind etwas erklären, es über etwas aufklären und bringen das Problem nicht auf den Punkt. Wenn ich mich in die Position des Kindes hineinversetze, dann fühle ich mich belogen und nicht Ernst genommen. Und außerdem sollen Kinder von ihren Eltern lernen, dass funktioniert aber nur, wenn es auch etwas zu lernen gibt. Im schlimmsten Fall kopiert meine Tochter mein Verhalten und wird später auch um den heißen Brei reden und Probleme nicht ansprechen.

Möglichkeit 2: Du bist noch zu klein.

Find ich auch doof. Denn nichts ist schlimmer als dieser Satz. Wie muss sich ein Kind fühlen, wenn die Eltern immer und immer wieder Probleme ausgrenzen? Natürlich sind Kinder noch keine Erwachsene, dennoch sollten sie Ernst genommen werden. Altersentsprechende Kommunikation ist auch in schwierigen Situationen angebracht und wichtig. Kinder sind sehr feinfühlig und merken sofort, wenn Situationen komisch sind. Bevor sich das Kind ein eigenes, wohlmöglich falsches Bild, aufbaut, sollten wir Eltern die Situation erklären.

Möglichkeit 3: Die Raufuss-Methode

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