Mama steht Kopf
 
Müde – warum ich das Schlafen erst wieder lernen muss

Kann man als Mutter so müde sein, dass man heulen möchte? Ja, kann man! Müdigkeit schmerzt nicht, sie tut nicht richtig weh. Aber sie macht fertig, lässt eine Mutter in einem Zustand der puren Verzweiflung zurück.

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iStock, AntonioGuillem

Wenn alle Versuche scheitern, gegen eben diesen Zustand der dauernden Erschöpfung, dieses bleierne Gefühl und das Empfinden der steten Benebelung im Kopf, anzukämpfen.Wenn Augen brennen und schmerzen und die Falten zwischen den Brauen Krater-tief im Spiegelbild aufblitzen.

Und ja, in diesem Moment wünschte ich mir eine unverzügliche Botox-Injektion! Einfach nur, um auch mal wieder (künstlich) entspannt aus den trüben Äuglein gucken zu können. Ohne Spannungs-Kopfschmerzen.

In Stirn, Nacken, an der Schläfe und weiß Gott wo Frau auch immer noch Kopfschmerzen haben kann. Ich hatte vermutlich schon alle Varianten durch, hege mittlerweile den beunruhigenden Verdacht, längst Ibuprofen abhängig zu sein und nie mehr klar denken zu können! So fühlte es sich zumindest die letzten Tage an – Ende und Besserung noch lange nicht in Sicht.
In diesem Zustand schrieb ich im übrigen auch den gestrigen Beitrag zum Weltfrauentag.

Doch soll dies keine Entschuldigung sein – mich nervte das übertriebene Gedöns, welches rein gar nix mehr mit der eigentlichen Sache zu tun hatte – tatsächlich!
Was mir aber unendlich leid tut dieser Tage sind meine Kinder!
Denn ich funktioniere nicht mehr so richtig! Bin langsamer geworden und habe kaum noch Kraft zum Toben und Albern. Und ich weiß nicht, wie oft ich überhaupt in meinem Mutter-Leben schon Mantra-mäßig ein „Ich kann nicht mehr!“ vor mich hingeflüstert habe!
Burnout? Ich glaub nicht.
Fakt ist, ich schlafe unter der Woche nur etwas mehr als fünf Stunden. Das ist zu wenig und bekommt mir auf Dauer nicht! Aber ich kann nicht mehr anders! Ich bin zu blöd, früher in’s Bett zu gehen! Denn ich habe es schlichtweg verlernt!

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