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Mutter und Sohn Blog Vereinbarkeit auf dem Land – Was tun, wenn die Kita um 14 Uhr schließt?

Glückliches Kleinkind
© Anastassiya / Adobe Stock
Auf dem Spielplatz, ein Gespräch unter Müttern: "Wie geht es dir?" "Wenn ich ehrlich bin, gerade nicht so gut. Mein Vater ist seit gestern im Krankenhaus. Verdacht auf Herzinfarkt."

"Ach du meine Güte – das ist sicher nicht leicht für euch!" "Ja, wir machen uns alle Sorgen um ihn. Dazu kommt, dass ich dadurch keine Kinderbetreuung mehr habe. Meine Eltern haben doch tagsüber auf die Kleine aufgepasst, seitdem ich wieder arbeite." "Stimmt – ihr habt ja keinen U3-Kita-Platz bekommen!…" "Ja, leider." Alltag für Mütter 2022 in der süddeutschen Provinz.

Betreuung "light" in der Provinz

Unser Umzug aus Köln in eine Kleinstadt nahe Heidelberg vor knapp einem Jahr hat viel Gutes mit sich gebracht: meine Familie sehe ich jetzt viel häufiger. Außerdem genießen wir nun einen eigenen Garten und ein deutlich größeres Zuhause, unverbaute Natur vor der Tür sowie Nachbarn, die wir beim Namen kennen und die an Ostern für die Jungs bunte Eier in unserem Garten versteckten.

Eine Umstellung war allerdings das Betreuungsangebot für unsere zwei Jungs. Einerseits sind wir froh, überhaupt für beide einen Platz in Kita und Kindergarten ergattert zu haben. Betreuungszeiten von 7-14 Uhr, bzw. 8-15 Uhr (in einem der Kindergärten vor Ort sogar lediglich von 7.30-12.30 Uhr…) sind aber nur machbar, wenn eines der Elternteile die meiste Zeit zu Hause bleibt – oder aber die Großeltern oder weitere Unterstützer/innen mit anpacken...

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