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Frau Raufuss Nervenzusammenbrüche und entblößte Brüste auf der Rückbank

Blog Frau Raufuss Autofahrt mit Kleinkindern
© frauraufuss.de
Heute gibts einen wundervollen Gastbeitrag von Lo für euch. Lo und ich haben uns im DM kennengelernt, solche Bekanntschaften sind ja bekanntlich ziemlich skurril und am Ende dann wunderschön. Autofahren mit Kleinkindern.

„Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie ihr das gepackt habt“, sagte meine beste Freundin letztens in einem Gespräch zu mir. Was sie damit meinte? Sie meinte die langen Autofahrten, die wir mit dem Jo im ersten Jahr gemacht haben: zum Lago Maggiore (889 km), nach Dänemark (494 km) und nach Österreich (902 km). Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wie wir das gepackt haben. Jo HASST Autofahren. Autofahren mit Kleinkindern: Muss das wirklich sein?

„Was?! Der Jo hasst Autofahren? Aber Babys lieben das doch. Also mein Kind pennt ein, sobald ich den Motor nur starte!“
Doch, richtig gehört, er hasst es. Und ja, er ist wahrscheinlich das einzige Baby auf diesem Planeten, das dies nicht gerne tut. Übungssache sei es, sagten die Leute mir. Irgendwann würde er sich schon dran gewöhnen. Schwachsinn, wie ich finde. Außerdem sind die genannten Strecken ja wohl Übung genug. Wenn er es hasst, dann hasst er es. Und ganz ehrlich? Ich kann ihn verstehen. Ich möchte nicht eingepfercht in einer Babyschale, entgegen der Fahrtrichtung sitzen. Das würde ich auch hassen.

Meinen Mutter-des-Jahres Moment hatte ich auf der Fahrt zum Lago Maggiore. Jo schrie wie am Spieß, fing an zu husten, war kurz davor sich zu übergeben. Alles gecheckt: Saubere Windel, kein Hunger, er war nicht müde. Er hatte offensichtlich keinen Bock auf die Babyschale, aufs Rückwärtsfahren, was weiß ich. Was machte ich?

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