Mamablog Mama Michi
 
persönliche Abrechnung zum 39. Geburtstag // 2. Adventsverlosung (gesunder Schlaf)

Freut ihr Euch noch auf eure Geburtstage oder werdet ihr auch nur noch XY… A, B, C Jahre alt?

Mamablog Mama Michi: persönliche Abrechnung zum 39. Geburtstag // 2. Adventsverlosung (gesunder Schlaf)
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich die letzten 5 Jahre, seit die Kinder auf der Welt sind, gar nicht mehr so richtig an meinen Geburtstag erinnern kann. Gar nicht aus böser Absicht oder weil mein Mann und die Kinder mir keinen schönen Tag bereitet hätten, sondern weil ich es einfach nicht so wichtig genommen habe. Oh Moment, da fällt mir doch noch etwas ein. Ich weiß noch ziemlich genau, dass vor 2 oder 3 Jahren irgendwie mal alle in der Familie krank waren und es einfach ein ganz doofer Tag war. Aber das war es dann auch schon mit meinen Erinnerungen. Was wir an den Geburtstagen der Kinder gemacht haben, was es geschenkt gab und was es zu Essen etc. pp. gab, das weiß ich natürlich noch ganz genau.

Komisch, oder!? Nein, eigentlich nicht, denn wenn erstmal Kinder da sind, dann nehmen wir Großen, vor allem eben wir Mütter, uns nicht mehr so wichtig.

Ist das gut???? JEIN!

Natürlich ist das gut und richtig, dass wir für unsere Familie und Kinder da sind. Das machen wir gerne, weil wir sie lieben und weil es uns auch glücklich macht, alles für die lieben Kleinen zu geben.

Aber alles geben, heißt eben nicht alles AUFGEBEN, was wir selber einmal waren.

Frau, Freundin, Ehefrau.

Hier möchte ich heute mit meinen Gedanken ansetzen und einmal überlegen, was eigentlich alles in den letzten 5 Jahren, seit die Zwillinge geboren wurden, (Bericht zur Geburt übrigens hier) passiert ist. Und schon sind wir direkt in einem weiteren Beitrag unseres Gesundheitswochenendes im Blog angekommen.
(Freitag habe ich Euch ja schon erzählt, wie ihr den Babypopo eures Lieblings vor dem Wundsein schützt und heute geht es aber mal nur um uns Mamas.)

Bevor ich Kinder hatte, habe ich immer gedacht, ich wäre unverwundbar und für immer jung und stark. Aber vor allem konnte ich mir nie vorstellen, dass ein Mensch (eine Frau!) mit so wenig Schlaf auskommen kann muss. (Über meine schlaflosen Nächte mit kranken Kindern könnt ihr übrigens hier noch mehr lesen.)

Heute weiß ich es besser. Der Mama-Job fordert eine Menge von dir und deinem Körper. Wer keine Kinder hat, der kann sich das einfach gar nicht vorstellen. Vor 5 Jahren habe ich noch überlegt welches Negligé ich vor dem ins Bett gehen anziehe und heute bin ich einfach nur froh, wenn ich einige Stunden am Stück schlafen darf. Man wird ja sehr genügsam und dankbar für Kleinigkeiten, das schätze ich am „Mutter sein“ sehr!

Heute sieht die tägliche Routine abends im Bad so aus:
Schrundensalbe, Nagelschutzöl, Beissschiene-HURRA, ich bin alt!
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