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Mami bloggt Reisegeschichte vom nicht-Verstehen und Verstehen

Mami bloggt: Reisegeschichte vom nicht-Verstehen und Verstehen
© Mami bloggt
Das Reisen erweitert den eigenen Horizont. Wer unterwegs ist, kann viel über die Welt und fremde Kulturen lernen. Sagt man oft. Und ich kann dieser Behauptung nur zustimmen. Und obwohl ich vor meiner Mami-Zeit sehr viel gereist bin, muss ich zugeben, dass ich auf den gemeinsamen Reisen mit meinem kleinen Sohn völlig andere neue Dinge lerne.

Durch meinen kleinen Reisebegleiter sehe ich die Welt teilweise mit anderen Augen. Sozusagen aus der Perspektive meines kleinen 17-monatigen Kindes – das neugierig seine Umgebung erkundet und vor dem Fremden keine Berührungsängste zu scheinen hat. Zumindest geht er viel schneller auf fremde Menschen zu als ich und knüpft neue Kontakte. Dabei ist es ihm egal, ob sie eine Burka tragen oder nicht, ob sie Muslime oder Hindus sind, welche Hautfarbe sie haben oder welche Sprache diese Menschen sprechen. Er begegnet ihnen mit seiner kindlichen wohlgesonnen Art, die keine Scheu vorm Fremden kennt.

Vom nicht-Verstehen …

Auf unserer gemeinsamen Reise nach Bulgarien verbrachten wir ein paar Tage in der wunderschönen Stadt Plovdiv. Wir fühlten uns beide sofort wohl an diesem Örtchen und genossen die südländische Atmosphäre in vollen Zügen. Ich kaufte uns einen frischgepressten Saft und wir setzten uns auf ein paar Stufen in die Sonne. Ein alter Mann kam vorbei und fing an, uns irgendetwas auf bulgarisch zu erzählen. Freundlich wie ich bin, lächelte ich ihn an, versuchte ihm aber zu zeigen, dass ich ihn nicht verstehen kann …

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