Drachenmama und Trotzkopfkind...
 
Schlafen? Nein, danke.

Ich gebe auf. Nach über 30 Minuten hysterischen Gebrülls, klatschnass geschwitzter Haut und geplatzten Trommelfeldern bin ich heute an dem selben Punkt, wie jeden Tag...Ich resigniere.

Schlafen, Drachenmama
iStock, mdphoto16

Nachdem ich nun eine halbe Ewigkeit versucht habe, den kleinen Trotzkopf ins Bett zu bringen, um wenigstens eine halbe Stunde Nachmittagsschlaf zu machen, nehme ich das heiß und innig geliebte, absolute Wunschkind wieder auf den Arm und setze es zurück auf den Spieleteppich. Und man glaubt es kaum- ZACK! Strahlt mein kleines Mädchen mich an, als hätte ich ihren sehnlichsten Wunsch erfüllt....Kann vor Müdigkeit dabei jedoch kaum ihre Augen aufhalten.
Und ich, die schreckliche, kochende, stinkwütende Drachenmama mit den nicht mehr vorhandenen Nerven, die eben keinerlei Reserven mehr hatte, mit Engelsgeduld und LaLeLu- Gesang ihr Kind in den Schlaf zu lullen, die Drachenmama, die ihr Kind vor Verzweiflung  zurück angeschrien und sich dabei gefühlt hat, wie die schlimmste Mutter der Welt.... ich schaue meinem Trotzkopf ins lachende Gesicht und kann nicht anders, als zu grinsen.
Wie kann einen so etwas kleines (obwohl, klein....10 Kilo sind nicht mehr sooo klein) in den Wahnsinn treiben und jedes noch so reife Verhalten völlig in den hintersten Winkel der Vernunft schieben?
Ich muss an ein Buch denken, welches ich mal in der Hand, aber (zum Glück?) nicht gekauft habe. "Jedes Kind kann schlafen lernen". Sanfte Techniken und so. 

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