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Mama & Co Schulen zu, Hilfsangebote geschlossen: Die vergessenen Kinder der Corona Krise

Mama & Co: Schulen zu, Hilfsangebote geschlossen: Die vergessenen Kinder der Corona Krise
© Mama & Co
Sie haben keine Stimme und viel zu wenig Fürsprecher. Wie achten wir in dieser Zeit eigentlich auf die schwächsten unserer Gesellschaft?

An manchen Abenden kann ich noch schwerer einschlafen als sonst. Meine Gedanken kreisen rund um die Pandemie, ihre andauernde Belastung und die Herausforderungen des nächsten Tages in meiner Großfamilie. Immer öfter bleiben sie jedoch bei einem Thema hängen, das mich wirklich belastet und mir in der Seele weh tut: Den vergessenen Kindern der Corona Krise.

Während meine Kinder maulen, wenn ihnen mein frisch gekochtes Essen nicht schmeckt, bekommen diese Kinder überhaupt nichts gekocht. Während mein Sohn über schlechtes W-Lan klagt, besitzen diese Kinder überhaupt keinen Computer. Während meine beiden Großen miteinander streiten und dann ihre Zimmertüren knallen, haben diese Kinder überhaupt keinen Rückzugsort.

Fehlender Zugang zu Bildung

Nun bedeutet ein fehlender Computer nicht zwangsläufig, dass man keine Teilhabe mehr am Bildungssystem hat. Er bedeutet aber durchaus, dass die Bedingungen für diese Kinder massiv erschwert sind. Denn während ihre Altersgenossen zumindest die Chance haben, ihr Wissen im Homeschooling konsequent zu erweitern, fehlt diese Möglichkeit ohne die entsprechende technische Ausrüstung.

Tja, eigentlich sollte Kindern aus sozial schwachen Familien längst entsprechendes Arbeitsgerät vom Staat zur Verfügung gestellt werden. Eigentlich.

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