Fips & ich
 
Schwanger und schön? Meine Suche nach mir selbst.

Wahre Schönheit kommt von innen, lautet das Sprichwort. Doch bleibt davon, wenn während der Schwangerschaft das eigene „Innen“ völlig auf den Kopf gestellt wird?

Blog Fips & ich, Schwanger
iStock, O_Lypa

Ich glaube, dass nicht alle Frauen in den Veränderungen durch die Schwangerschaft sofort etwas Positives sehen. Ich möchte sogar behaupten, dass die meisten Frauen das Schöne in ihrem Inneren (oder Äußeren) auch vor der Schwangerschaft nicht gerade objektiv vor Augen haben. So ging es mir jedenfalls. Doch bevor ich von meinem (letztlich gar nicht so komplizierten) Weg zur Schönheits(wieder-)findung berichte, muss ich erst einmal ein wenig von mir erzählen.

Mein Körpergefühl war nie besonders gut. Meine Beine waren wie Elefantenstampfer für mich. Mein Bauch war okay, musste aber dauernd auf Speck kontrolliert werden. Meine Brust war irgendwie, meine Haare auch, über mehr habe ich mir zum Glück nie zu viele Gedanken gemacht. Ich habe mich in mir nicht recht wohlgefühlt, aber für richtig fiese Diät- oder Sportpläne war ich zum Glück zu trotzig.

Lieber verstecken, war meine Devise, denn ich bin obendrein eher Körperklaus als Eleganzkönigin. Meine älteste Freundin erzählt immer noch kichernd von der Tanz-mit-Bändchen-am-Stock-Stunde im Gymnastikunterricht in der Oberstufe: Während alle Ladies leichtfüßig tänzelnd das Bändchen durch die Luft flattern ließen, war es bei mir eher eine Elefantenperformance. Stampf-stampf, zack-zack. Kann auch dran gelegen haben, dass mir das ganze Gymnastikzeugs unter der tambourinklopfenden Führung einer vertrockneten Strickmamsell absolut kein Vergnügen bereitete.

DIE VORGESCHICHTE: MEIN IRGENDWIE-KÖRPER

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