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Heute ist Musik Seid gut zu Euch selbst! Mütter und ihr schlechtes Gewissen

Das schlechte Gewissen ist ein ständiger Begleiter von uns Frauen. Oder habt ihr schon einen Mann erlebt, der sich Gedanken darüber gemacht hat, ob er heute morgen im Kindergarten vielleicht ein wenig zu unfreundlich zur netten Erzieherin war?
Blog Heute ist Musik Schlechtes Gewissen
© Heute ist Musik

Ob er den Kindern hätte länger winken sollen? Der sich vor dem Schlafengehen den Kopf zerbricht, weil er die eigene Mutter seit Tagen nicht mehr angerufen hat oder schon ewig nicht mehr mit dem besten Kumpel etwas trinken war? Nein, es sind wir Frauen, die uns selbst pausenlos für das eigene Verhalten verurteilen.

Noch schlimmer wird es, wenn eine Frau Mutter wird. Dann gehts erst richtig los. Vom Tag, an dem der Schwangerschaftstest zwei Striche zeigt, setzt sie sich einer ewigen Litanei an Selbstvorwürfen aus. Hat sie nicht erst letztes Wochenende eine halbe Flasche Rotwein getrunken? Wird die Kopfschmerztablette am Morgen danach Auswirkungen auf den Embryo haben? Wenn das Kind dann da ist, fallen der jungen Mutter täglich bis zu 50 Dinge ein, die sie beim Thema Stillen, Wickeln, Füttern, Erziehen, Schimpfen und Loben hätte besser machen können.

Auf dem Blog Frau Mutter hat Gastautorin Alina Rheindorf auf lustige Weise von diesen Gefühlen geschrieben, die natürlich in vollem Umfang auch mir bekannt sind. Eine Frage stellte ich mir aber beim Lesen:

Warum machen wir uns das Leben so schwer?

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