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Milchtropfen Selbstbestimmter Medienkonsum

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Viele Eltern sind unsicher, wie lange und wie oft ihre Kinder Medien konsumieren dürfen. Damit die Kinder nicht den ganzen Tag vor der Glotze sitzen, müssen Regeln und feste Zeiten her? … oder auch nicht?

Mein Fazit nach gut einem Jahr selbstbestimmtem Medienkonsum liest du im heutigen Beitrag. Und du wirst sehen: Es ist nicht alles gut, aber auch nicht alles schlecht.

Selbstbestimmter Medienkonsum
Wenn sich unsere Kinder für Handy, Smartphone, iPhone, iPad, Tablet, Laptop, Computer, Fernseher & Co. interessieren, geht uns der Arsch gründlich auf Glatteis, denn wir wissen nicht, wie viel Medienkonsum gesund und ungesund ist, wie lange und wie oft sich unsere Kinder in welchem Alter damit beschäftigen dürfen usw.
Und dann gibt es ja immer die große Angst vor der Sucht. Dass uns unsere Kinder, sollten wir ihnen mal den kleinen Finger reichen, gleich den ganzen Arm abreißen und gar nicht mehr von diesem Teufelszeug wegzubekommen sind.
Damit das nicht passiert, braucht es in der Erziehung feste Zeiten, klare Regeln, Einschränkungen und natürlich auch Verbote. Vielleicht gibt es mal eine Ausnahme, wir sind ja keine Unmenschen, aber an sich muss dieser Medienkonsum kontrolliert und reguliert werden.

Was wäre, wenn…?
Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, welche Folgen das hätte, wenn du dein Kind einfach machen lassen würdest. Wenn du dir den Satz „Noch 5 Minuten, dann mach ich aus.“, den darauf folgenden Tobsuchtsanfall deines Kindes sowie dein immer dünner werdendes Nervenkostüm einfach mal sparen würdest.
Womöglich tauchen in dir Bilder von viereckigen Kinderaugen auf, weil es den ganzen Tag nichts anderes macht, als vor der Flimmerkiste zu sitzen und zu zocken, gemeinsam mit Chipstüte und Eistee versteht sich.

Dazu kommen stickige Luft, verkümmernde Kreativität, SprachproblemeFettleibigkeit, Akne, Krankheit und der Fakt, dass dein Kind keine Freunde (mehr) hat, weil es nie raus will und seine bisherigen Kontakte der Technik vorzieht.

Mit anderem Spielzeug spielt dein Kind schon lange nicht (mehr), es hat ja das Tablet. Dinge, bei denen es sonst so gern mitgemacht hat, kannst du jetzt allein machen, denn dein Kind ist inzwischen mit der Couch verwachsen.
Dein schlechtes Gewissen steigt ins Unermessliche, weil du dein Kind allein vor der Glotzesitzen lässt, damit du etwas Haushalt und andere Arbeit erledigen kannst. Ja, eine glückliche Familie sieht anders aus…

Doch was, wenn ich dir sage, dass wir unser Kind mit etwa 2 Jahren haben Tablet spielen, Videos, Filme und Serien gucken lassen, wie es ihm beliebte, und es nicht alles so furchtbar schlecht war, wie die breite Masse denkt und sagt?
Wie funktioniert das? Gibt es bei uns wirklich gar keine Einschränkungen? Hat freier Medienkonsum gar keine Nachteile und nur Vorteile? Das erfährst du in meinem schonungslos ehrlichen Resümee, das ich nach ca. einem Jahr gezogen habe.

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