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Selbstregulation bei Kindern: Warum nicht bei Zucker und Fernsehen?

Doch ein Kind ist nun mal ein Kind und kein Erwachsener. Es kann auf dieser Welt nicht von Anfang an alleine überleben sondern braucht Erwachsene, die es unterstützen. So lange, bis es komplett selbstbestimmt und selbstreguliert leben kann.

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In letzter Zeit mache ich mir immer wieder Gedanken zum Thema Erziehung und Selbstregulation bei Kindern. Wie weit soll oder muss ich als Elternteil mein Kind lenken und wie viel kann es selbst entscheiden? Und vor allem: Kann Selbstregulation auch bei den Streitthemen Medien und Zuckerkonsum funktionieren? Und was ist überhaupt Selbstregulation? Was ist das Ziel davon?

Das Kleinkind und die Videos

Für die nächtsen 2 Monate wohnen wir noch bei meinen Eltern. Als Kinder hatten wir nur einen Schwarz-Weiß-Fernseher mit drei Programmen, der nur sonntags für eine Stunde lief. Eigentlich haben meine Eltern also eine sehr klare Einstellung zum Fernsehen. Trotzdem lassen sie meinen Sohn (2,5), wenn er es fordert, immer wieder Youtube-Videos auf dem Laptop oder kurze Clips auf dem Handy schauen.
Weil ich nicht jedes Mal der Buhmann sein wollte, habe ich in den letzten Tagen relativ wenig dazu gesagt, d.h. wenig verboten. Es kam, wie es kommen musste: Der Kleine fragt nun fast am laufenden Band danach und bekommt es immer häufiger. Nachts wacht er auf und zitiert seine Lieblingsstelle aus “Abschlepper Tom” und läuft morgens sofort nach unten, um von Oma “Abrissbirne Dane” zu fordern.

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