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Serie: Das hab ich mir anders vorgestellt! Folge 2: Stillen und Beikost

Da ist er endlich, Teil 2 der Serie. Nachdem ich mich über die Unmöglichkeit ausgelassen hatte, mein Kind im Buggy herumzuschieben, kommt nun ein weiterer wichtiger Aspekt: die Ernährung.

Blogazin 2kindchaos Beikost2
iStock, TARIK KIZILKAYA

Wie man sein Kind zu ernähren hat, da gibt es ja jede Menge Richtlinien und dann kommt auch noch der Kanon der Kinderärzte und die ewigen Ratschläge des Umfelds hinzu (meine Lieblinge: diejenigen, die selber keine Kinder haben und mit Sicherheit noch nicht mal ein Buch über das Thema gelesen haben). Und auch meine eigenen Vorstellungen waren weeeit, weit weg von der Realität ...

Vorwort
Beim Thema Stillen war ich vor und während der Schwangerschaft nicht so begeistert; irgendwie fand ich es seltsam und konnte mir nicht vorstellen, mit meinem eigenen Körper Nahrung zu produzieren. Auch habe ich im Umfeld einige Negativstimmen gehört (Kommentare bei anderen Stillenden) oder fand die Geschichten abstrus. Also nahm ich mir vor, das schrittweise anzugehen: erstmal wäre ich froh für die ersten paar Tage Kolostrum, später wäre ich schon begeistert gewesen, ein paar Wochen durchzuhalten und hätte mir selbst einen Orden verliehen für 6 Monate.
 
 
Was ich mir vorgestellt habe
Babys, so dachte ich, liegen zart nuckelnd am Mutterbusen. Die Stimmung ist nicht nur harmonisch, nein, geradezu heilig – eine wunderschöne Mutter sitzt sachte lächelnd im Schaukelstuhl und hält ihr in eine cremeweiße Decke gewickeltes Baby an die Brust. Nach einer undefinierten Zeit, die aber keinesfalls länger als 20 Minuten sein mag, ist das kleine Engelchen eingeschlafen und wird sanft in sein Bettchen gelegt.
 

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