Mama & Co
 
So viel Liebe, so viel Gefühl: Wie verletzlich ich durch meine Kinder geworden bin

Ja, klar! Jetzt passiert gleich wieder irgendetwas mit dem Kind und das ist dann furchtbar dramatisch und alle flippen komplett aus. Gähn, immer das gleich in diesen Actionfilmen. Herzlich willkommen zu einem kleinen Flashback meiner Gedanken vor meiner Zeit als Mama.

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Damals war ich gänzlich unberührt von Filmschicksalen, die auf der großen Leinwand vor mir ausgebreitet wurden. Auch Berichte über Kinder, denen kein glückliches Aufwachsen in einer liebevollen Familie vergönnt war, erreichten nur die Peripherie meiner Wahrnehmung. Ich lebte in meiner kinderfreien Welt und konnte einfach nicht erahnen, welche Gefühle eigene Kinder auslösen können.

Die Sicht der Dinge
Meine Welt und meine Wahrnehmung änderten sich mit einem kleinen grauen Fleck, den mir meine Gynäkologin auf einem flimmernden Bildschirm zeigte. Unglaublich, ein Kind wuchs in mir! Ein absolutes Wunschkind noch dazu, dessen Ankunft ich mir seit geraumer Zeit sehnlichst gewünscht hatte. Beseelt verließ ich damals die Praxis und dachte mir: Jetzt ist alles anders. Ich bin anders. Alles wird anders, neu und super toll.
Soweit die Vorstellung in meinem Kopf. Sicherlich nicht unbegründet, aber auch nicht ansatzweise vergleichbar mit den Emotionen, die mich bald noch einholen sollten. Überrollen sollten trifft es eigentlich eher.
Denn kaum hielt ich meine Tochter nach einer mehr als anstrengenden Geburt im Arm, kamen die ersten Freudentränen. Ich weiß wirklich nicht, wann ich zuvor in meinem Leben aus purem Glück geweint hatte, aber in diesem Moment schossen die Sturzbäche aus meinen Augen. 

Erinnert ihr euch auch noch so gut an die ersten Sekunden mit eurem neugeborenen Baby?

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