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Spielzeuge des Grauens oder es lebe das pantomimische Spiel

Ich glaube ich werde irre. Der Grund: Spielzeuge, die direkt aus der Hölle stammen. Was herrschten früher wundervolle Zeiten als sich die Kinder mit dumpf klackernden Bauklötzen, tonlosen Puzzlen und beschaulichem Puppen-Spiel vergnügten.

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iStock, jordieasy

Auch Seilhüpfen, Gummi-Twist und Kartenspiele, die meine Jugend so glücklich und geräuschlos ausfüllten, lassen mir heute Tränen der Wehmut in die Augen steigen und verleiten mich zu nostalgischen Träumereien. Da herrschte in den Häusern und Gärten noch Stille und Beschaulichkeit. Beschaulichkeit fand heute morgen auf jeden Fall wo anders statt, nicht bei uns. 

FRIEDEN FÜR MEINE OHROS
Dabei fing der Tag so verheißungsvoll an. Louloubelle und der Stenz lagen sich nach dem Aufwachen in den Armen, küssten und herzten sich. Und bei jedem spitzen Freudenschrei meiner Tochter lachte der Stenz liebevoll und mahnte zur Mäßigung: „Pssst, Mama und Papa wollen noch ein bisschen schlafen, nicht so laut schreien kleine Schwester.“ Was habe ich doch für ein Prachtexemplar von Sohn! Die Schwester hörte allerdings nur bedingt, nämlich das Signalwort „Schreien“ und folgte der brüderlichen Anordnung stante pede durch eine nicht enden wollende Freudenschrei-Salve, die maschinenpistolengleich aus ihr herausschoss. Mein spontaner Impuls: ich schob mir die Ohropax noch weiter in meine Hörmuschel, um auch die letzten Millimeter meines Trommelfells von der feindlichen Akustik dieses rauen Morgens abzuschotten. Danach sinnierte ich über die kuriose Bedeutung von „Ohropax“. Welch‘ eine originelle Wort-Kreation: Pax, also Frieden für die Ohros. Ja, Herr, schenk mir Frieden für meine Ohros! Bitte, bitte, sofort!

TESTOSTERON LIEGT IN DER LUFT
Doch dieses Geschrei ist nur der Auftakt, sozusagen die Aufwärmphase für einen noch viel ohrenbetäubenderen Vormittag. 

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