SarahplusDrei
 
Status: Winkekatze nahe der Nervenkrise und Mutter eines Krabbelkinds

Es ist wieder soweit, ich könnte aus dem Fenster springen. Gerade habe ich auch einfach mal laut geschrien. Warum? Man spricht ja davon, dass man die Wohnung im Krabbelalter kindersicher machen sollte, aber wer sichert mich eigentlich vor dem Kind? Möglich wäre auch Sicherheitsverwahrung: für den neunmonatigen Sohn.

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24 Stunden aus CJs Leben: Er wacht eigentlich jeden Morgen erstmal mit Scheißlaune auf. Warum? Er will nicht aufwachen. Macht auch aus Protest die Augen erstmal nicht auf, sondern motzt vor sich hin. Dies ohnehin eine Angewohnheit, die mir als Mutter bisher nicht bekannt war.

Wird Sohnemann klar, dass jetzt wirklich alle aufstehen oder schon aufgestanden sind, es also kein Fallback gibt, ändert sich seine Gemütslage schlagartig um 180°. Ich sage nur Entdeckermodus on und das heißt für alle anderen: bringt euch und das Inventar in Sicherheit. Punkt eins der Tageordung auch schon einer der schlimmsten. Monsieur zu wickeln gleicht einem nicht zu schaffenden Unterfangen. Ich komme mir vor wie eine Aal-Dompteur. Ich würde ihn am liebsten an allen vier Gliedmaßen festbinden. Manchmal bekomme ich wenigstens einen Fuß zu fassen und halte ihn daran fest – in der Luft. Denn sobald er den Wickeltisch berührt sind seine Hände wieder an den Feuchttüchern, an den Babytüchern und er reißt sie alle einzeln raus.

 

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