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Stillen ist Liebe – und Flasche geben auch

Unsere Stillzeit liegt ja nun schon etwas hinter uns. Dennoch möchte ich euch gern von unseren zwei sehr unterschiedlichen Wegen erzählen. Denn ein Kind wurde deutlich länger als ein Jahr gestillt und eines eben nicht. Warum? Das erzähl ich euch jetzt.

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iStock, Steve Debenport

Wie ihr ja wisst, mag ich nichts Dogmatisches. Und irgendwie passt es da auch rein, dass unsere Kinder ganz unterschiedlich gestillt wurden. Natürlich war das nicht so geplant. Aber das Leben ist ja das, was passiert, während wir andere Pläne machen, nicht?

Das erste Kind – Huch wir stillen ja viel länger als die anderen
Die WHO empfiehlt Kinder in den ersten sechs Monaten ihres Lebens ausschließlich zu stillen. Danach sollen Kinder am besten noch bis zum zweiten Lebensjahr zusätzlich zur Beikost nach Bedarf gestillt werden. Nun kann man sich über die genauen Ausprägungen und Empfehlungen natürlich gut streiten. Man kann es aber auch einfach lassen und schauen, wie es dem Kind geht. Die meisten Kinder in Deutschland stillen insgesamt nur rund 7 Monate. 

Meine große Tochter wurde gute vier Monate ausschließlich gestillt. Dann zeigte sie erstes Interesse an Beikost und war auch motorisch schon sehr fit. Sie durfte deswegen  ab da sowohl Brei als auch Fingerfood kosten und wurde nach den Mahlzeiten noch weiter gestillt. Nach und nach verringerten sich die Stillmahlzeiten am Tag. Ohne Zwang oder Plan, einfach nach Gefühl.
Dennoch galten wir für viele Bekannte um uns herum als Exoten. Auch wenn ich mich mit dieser Stilldauer noch nicht zum Langzeitstillen gezählt hätte. Andere sahen das durchaus so.

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