Mama & Co
 
Tschüss, Kindergarten: Der Abschied vor der Einschulung

Da stand er, mein Sohn. Mit großen Augen und kurzen Beinen beobachtete er, was sich die Erzieher zu seinem Abschied aus dem Kindergarten überlegt hatten. Er bekam ein dick verschnürtes Paket überreicht und lachte. Ich stand daneben und weinte.

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Ich habe den Abschied vom Kindergarten als großen Einschnitt empfunden. Mein Sohn sicherlich auch, aber bei ihm schwang noch mehr Vorfreude und Neugierde auf das mit, was nach den Sommerferien kommen würde – der Schulbeginn.

Für mich waren es eher Gefühle wie Wehmut und Abschiedsschmerz, welche dieses Ereignis prägten. Zu sehr war mir noch sein Einstieg in die Kita bewusst, so deutlich, als ob es sprichwörtlich gestern gewesen wäre. War es aber nicht, sondern dazwischen lagen einige Jahre, in denen sich mein Kind maßgeblich entwickelt hatte.

Die Kita-Zeit ist verflogen
Vom wackeligen Läufer, der in der Krippe alle Schubladen unsicher gemacht hatte, war er zu einem aufgeweckten Sechsjährigem herangewachsen. Ein Jahr „Schlaufuchs“ lag hinter ihm, in dem er erste Buchstaben bereits gelernt und Zahlen aus Knete geformt hatte. Kurzum, er war in diesen Jahren enorm gereift, geistig wie auch körperlich.
Nun bin ich ja selber Lehrerin und weiß, dass die (meisten) Lehrer sich bemühen, den Kindern einen sanften Einstieg in das Schulleben zu ermöglichen. Zudem freute sich mein Sohn auf die Schule, denn seine große Schwester war bereits in der dritten Klasse und hatte viel von dort berichtet. Sportunterricht, Pausen und mit Freunden spielen: Das waren die Erwartungen meines Sohnes an die Schule. Die Einschulung erschien ihm wie die Eintrittspforte zum Paradies. Als Mama sieht man das natürlich etwas anders…

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