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Ich gebäre Übermut tut selten gut

Schwangere Frau hält ein Modelhaus in die Kamera
© kenchiro168 / Shutterstock
Ich war 24, als ich mit meinem ersten Kind schwanger war. Studierte, arbeitete, lebte in der Großstadt, war ständig auf den Beinen — Reiten vor der Uni, nach der Uni zur Arbeit, abends zum Tanzen. Mit dem Schlaf kam ich irgendwie aus. Mein Herzallerliebster und ich fühlten uns pudelwohl, und entschieden in dieser Situation ganz bewusst, dass wir miteinander Eltern werden wollten. Für mich war er derjenige, von dem ich überzeugt war: Er wird ein guter Vater sein, und seiner Rolle als Partner, Vater und Freund gerecht werden.

Die Schwangerschaft war leicht und glücklich. Klar, am Anfang hatte ich ein wenig Übelkeit. Aber hey, als Studentin lässt man dann halt mal ne Vorlesung ausfallen und legt sich wieder auf’s Ohr. Reiten war ich das letzte Mal im 5. Monat oder so. Ich wäre auch danach noch gegangen; es fühlte sich gut an. Aber ohne eigenes Pferd stößt man da schnell an Grenzen — niemand will die Verantwortung übernehmen, falls etwas passiert… Ich habe stattdessen mit dem Schwimmen und Schwangerschaftsyoga angefangen. Tanzen war ich bis kurz vor Geburt auch noch; halt weniger wirbelig als vorher.

Krankenhaus!? Lieber nicht

Schon als kleines Mädchen habe ich Besuche bei Verwandten im Krankenhaus gehasst. Allein schon der Geruch dort war für mich eine Belastung. Dann diese gekachelten Wände, die komische Atmosphäre, wenn man ins Zimmer kommt… Dieses gekünstelte Gespräch… Ich mochte einfach keine Krankenhäuser. Gebt mir Pferdekacke statt Desinfektionsmittel!

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