Fips & ich
 
Unsere Top 10 der DIY-Baby-Spielzeuge

Wir wollten unseren Fips ja nicht mit Spielzeug überhäufen, aber trotzdem haben wir noch vor der Geburt ein paar Dinge angeschafft: Pädagogisch hochwertvolles Holzspielzeug mit ungiftigen Farben lackiert, Puppen nach Lamaze, teure Kuscheltiere mit CE- und allen möglichen Ökosiegeln, bloooooß nichts aus Plastik!, schon mal die ersten Fühlbücher… und dann?

Der kleine Brandenburger, Basteln, DIY, Spielzeug
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Ja, dann steht eine Wasserflasche da und das Kind will bloß noch damit spielen. Damit, oder mit dem Deckel der Trinkflasche. Oder mit der Ohropax-Schachtel. Oder dem Altpapier. Oder dem Inhalt des Schuhregals! Auch Fernbedienungen, Türstopper, Muttis Handtasche und Telefone stehen hoch im Kurs.
Für alle, die den Spielzeugkauf noch vor sich haben, stelle ich deswegen hier meine (Fips‘) persönliche Top 10 der Non-Buy-Toys zusammen (DIY stimmt nur so halb, denn eigentlich ist das alles schon fix & fertig):

1. WASSERFLASCHEN
… und zwar leer, halbleer und mit einem Restschlückchen Flüssigkeit. Mit zunehmender Babypower auch gern mal voll (Fips spielt seit neuestem Gigantenschubsen mit den 5-Liter-Kaninstern).

2. EIERKARTONS
… man kann sie drehen, man kann Dinge hineintun und herausnehmen, man kann den Deckel abreißen, man kann draufplumpsen und sie plattdrücken – hach, die Verwendungsmöglichkeiten sind so viel umfassender als bloß schnöde Eier darin aufzubewahren!

3. PLASTIKBECHER
… ähnlich wie Eierkartons, nur etwas haltbarer. Außerdem ist das Herausangeln von Gegenständen hier schon mit einem erhöhten Schwierigkeitsgrad verbunden, denn hier müssen erst mal alle Finger durch die Becheröffnung bugsiert werden. Sind mehrere Becher vorhanden, können sie gestapelt werden – oder für Versteckspiele herhalten. Und das Beste: Man kann sie wahlweise wie ein Megaphon oder einen Schalldämpfer vor den Mund halten und lauthals hineinjodeln.

4. HOLZLÖFFEL
… eignen sich zum rumtrommeln auf allem und jedem, einschließlich Mama und der Terassentürscheibe. Und sie helfen beim Zahnen, denn spätestens mit dem Löffelstiel erreicht man auch die sonst schwer zugänglichen und daher doppelt lästigen Backenzähnchen.

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