Du und dein Kind
 
Vom Mamakind zum (fast) Papakind in einem Tag? Wenn das Mamaherz schmerzt ...

Bis vor ein paar Wochen hätte ich mir nicht vorstellen können, dass mein kleines Mamakind jemals zum Papakind werden könnte. Doch unverhofft kommt oft und so war es auch bei uns. Zumindest fast.

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Ich war in der letzten Wochen nicht besonders gut gelaunt und wirklich sehr sehr gestresst. Erschwerend kam vor ein paar Wochen noch eine Krankheit hinzu, die mir mental aber auch körperlich etwas zu schaffen machte. Aus all diesen Gründen, musste ich mich in den letzten Tagen einfach mehr um mich, als um den Kleinen kümmern. Ganz sicher hat er das alles gespürt, denn von heute auf morgen mutierte er zum Papakind. Schon morgens nach dem aufstehen (wir schlafen in getrennten Eltern-Schlafzimmern) weinte der Kleine und wollte zu Papa. Wo sonst im Leben nicht daran zu denken war, dass Papa und Sohn alleine vor die Haustüre gingen, blieben sie nun minutenlang alleine draußen. Da wo Mama alles machen sollte, war nun Papa gefragt. 

So erleichternd ein bisschen Freiraum sein kann, so sehr kann aber auch ein Mamaherz schmerzen. 
Ich freute mich für die zwei, ganz klar. Gerade aber auch für Mini-Me‘s Papa, da er zum Teil wirklich unter der Ignoranz von Mini-Me gelitten hatte. Allerdings musste ich mir auch erstmal klar darüber werden, dass es kein Nein für mich bedeutete, sondern nur ein weiteres Ja für Papa. Keiner sollte ausgeschlossen werden. Im Gegenteil. Erst als ich mir darüber klar war und verstand, dass die freie Zeit mir auch sehr gut tuen würde, konnte ich den Schmerz los lassen. Ich machte mir plötzlich Pläne und überlegte mal wieder ganz alleine einkaufen zu gehen. Oder alleine gassi gehen. Spazieren. Essen. Alles was ich schon jahrelang nicht mehr richtig alleine gemacht habe.

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