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Von (subjektiver) Ungerechtigkeit // Die nicht "klonbare" Mama

Kann das Thema Ungerechtigkeit bzw. das Empfinden einer Ungerechtigkeit eigentlich überhaupt objektiv sein? Frage ich mich gerade, nachdem ich die Überschrift verfasst habe. Wahrscheinlich eher nicht, denn jeder empfindet ja jede Handlung / Aussagen etc. des Gegenübers anders. Das hat sogar mit Tagesform zu tun oder mit dem, was gerade vorher geschehen ist.

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iStock, VladGans

Aber zurück zum eigentlichen Thema.

Mama, nie hast du Zeit für mich
Kennt ihr diesen Satz auch? Er schmerzt und man weiß selber ganz genau, welches Gefühl das Kind damit meint. Den täglichen Spagat zwischen Job, Schule, Haushalt und Freizeitaktivitäten aller 3 Kinder. Oft genug hätte ich natürlich so gern viel mehr Zeit für jedes einzelne meiner 3 Kinder. Aber in der Realität geht es eben nur bedingt.
Aber ich weiß genau, was mein Kind bei diesem Satz in diesem Moment gerade fühlt.
„Mama, bei der Schwester bist du aber abends immer am längsten“.
Auch diesen Satz höre ich zur Zeit öfter mal von meinen Großen in Bezug auf die kleinere Schwester (4 Jahre).
Natürlich versuche ich dann zu erklären, dass das entweder nicht so ist oder aber warum es in dem Moment tatsächlich gerade so war aber auch ich bin traurig dabei, weil ich weiß, dass sie Recht hat.

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