Fips & ich
 
Warum ich (k)ein zweites Kind möchte

„Also, iiich könnte ja schon wieder…“: Knapp 17 Monate nach Fips‘ Geburt flüstert mein Körper diesen Satz. Immer wieder und immer öfter. Denn die ersten Erstmutter-Freundinnen sind schon wieder schwanger oder gehen langsam in die Planung für die zweite Runde, und meine Hormone wollen. Das. Auch. Nochmal!!

Blog Der kleine Brandenburger, Geschwister
iStock, SanyaSM

Was witzig ist, denn ich war (und bin) eine sehr überzeugte Einzelmutter. Ich war selbst Einzelkind und Geschwister haben mir nie gefehlt. Dabei ist mir weder jeder Wunsch erfüllt worden, noch durfte ich meinen Eltern auf der Nase rumtanzen. Aber abgesehen von diesen Selbsterfahrungswerten haben der Fipspapa und ich auch einige konkrete Gründe, warum wir kein zweites Baby wollen.
3 GRÜNDE CONTRA ZWEITKIND
Die Entscheidungen gegen eine zweite Schwangerschaft sind ganz rational mit Kopf und Vernunft getroffen:

  • Wir trauen es uns schlicht und einfach nicht zu: Mit einem Kind sind wir beide oft genug an der Grenze des Paar-Seins. Wenn wir nun zwei kleine Menschen betreuen müssen… wer betreut dann noch uns? Außerdem haben wir unser Haus entsprechend geplant (auch wenn zusammenrücken natürlich immer geht) und die Finanzen ebenso. Obendrein hat mein Körper nach der ersten Schwangerschaft bereits einen derartigen Sprung Richtung Mittelalter gemacht, dass ich daran genug zu knabbern habe.
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  • Streitkreischbrüllgetöse ist nichts, was ich dauerhaft zuhause haben muss: Ich liebe Fips‘ Geräusche, aber wenn ich mir das auf Teenagerlautstärke und Hoch2 vorstelle…? Dann möchte ich auf der Stelle auswandern. Und ich denke außerdem, dass Fips bei der Tagesmama, dann im Kindergarten und später in der Schule reichlich (genug) Übungsplatz für soziales Miteinander hat. Das ist also kein Must-have für heimische Erweiterung.
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  • Ich will mein Leben mit Fips teilen. Nur mit Fips. Ich fühle mich komplett und ich möchte alles, was sich entwickelt und was passiert, einfach genießen – ohne mich um noch jemanden kümmern zu müssen, der/die dieselbe Aufmerksamkeit verdient hat.

Aber diese drei Punkte wären ja nix, wenn es nicht irgendwo ein „aber…“ gäbe. Und es ist dieses „aber“, was beherrschend durch Kopf und Herz spukt und sich furchtbar gern in meinem Bauch einnisten will.

HEMMUNGSLOSE HINGABE PRO KIND

Apropos Bauch: Genau da kommen die folgenden Argumente her!

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