Eine ganz normale Mama
 
Was ich heute mal wieder nicht geschafft habe ...

Achja. Der Tag neigt sich dem Ende zu. Und er hatte wieder nur 24 Stunden. Und sechs bis sieben davon würde ich gerne noch schlafen. Um dann morgen vielleicht so ausgeschlafen zu sein, dass ich mal das schaffe, was ich mir vorgenommen habe.

Blog Eine ganz normale Mama Nicht geschafft
Nathalie Klüver

Was ich ewig vor mir herschiebe. Und das, was halt so erledigt werden muss.

 Und so schlafe ich ein mit der stillen Hoffnung, ab morgen könnte sich wie durch ein Wunder die Erdumdrehung verringern (Asteroideneinschlag im Pazifik oder ein Sonnensturm mit bremsender Rotationswirkung?!) und der Tag hat auf einmal 26 Stunden. Ach Quatsch, wenn schon denn schon. 28 Stunden. Dann würde ich vielleicht mal alles schaffen. Oder zumindest 50 Prozent dessen, was so zu tun ist. Stattdessen habe ich mal wieder nichts geschafft…

… ich habe schon wieder nicht gestaubsaugt.
Und ganz ehrlich: Wenn ich gesaugt hätte, es sähe spätestens nach dem Abendessen (ich sag nur: Reispfanne!) wieder genauso aus.

….eigentlich wollte ich auch mal Fenster putzen.
Seit die Sonne wieder scheint, schauen mich die Fenster jeden Tag aufs Neue mit diesem leidenden Gesichtsausdruck an: Putze uns, dann hast du den Durchblick.  (Ach, den habe ich schon lange verloren.)

…. ich habe es nicht geschafft, die gewaschene Wäsche in die Schränke zu verstauen.
Wie schon bei der vorangegangenen Waschmaschinenladung nicht. Und die Wäsche an der Leine ist auch schon wieder trocken. Und der Korb mit der Schmutzwäsche quillt auch über. Aber ich habe eine gewisse Routine darin, morgens die Klamotten aus den Bergen frisch gewaschener Wäsche zu fischen. Mit geschlossenen Augen im Halbschlaf noch vor dem ersten Kaffee.

…die Steuererklärung zu erledigen.
Ich hab ja noch Zeit. Öhm ja. Offiziell ist es noch knapp ein Monat Zeit. Und die Belege, die hab ich immer hin schon sortiert! Also glaub ich doch. Hab ich doch gemacht, oder? Öhm. Wo sind noch mal die Ordner?

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