Drachenmama und Trotzkopfkind
 
"Was wäre, wenn ..." – Plötzliche Entscheidung

Meine Gedanken, Erfahrungen oder Ideen zu verschriftlichen stellt mich zufrieden, entspannt mich oder hilft mir, manche Geschehnisse zu verarbeiten. Schreiben ist meine Therapie. Deshalb ist nun auch der richtige Zeitpunkt für diesen neuen Beitrag.

Blog Drachenmama und Trotzkopfkind, Entscheidung
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Hinter uns liegt eine der härtesten Wochen, die wir seit langem erlebt haben. Eine Woche voller Ängste, Sorgen und einem Wechselbad der Gefühle. Ich bin mittlerweile in der 23. Schwangerschaftswoche. Unser Baby ist aktiv, tritt mich in alle Winkel meines Bauches und lässt täglich von sich hören.

Wir haben einen Namen für unser kleines Mädchen gefunden und auch das Trotzkopfkind weiß, dass sie eine große Schwester wird. Ob sie es versteht ist eine andere Sache. Ich denke nicht, dass sie realisiert hat, dass im Oktober wirklich ein Baby auf der Welt sein wird, aber das ist auch egal.

Schon jetzt war ich fleißig einkaufen, neue Bettwäsche, ein paar einzelne Möbel und, und, und. Ich habe die Kleidung meines Trotzkopfkindes durchgeschaut, sortiert und aufgeräumt. Kurz: Es ist alles für das Baby vorbereitet.
Letzte Woche stand ein Termin bei meiner Frauenärztin an. Es war alles in Ordnung. Das Baby war zeitgerecht entwickelt, groß genug und genauso schwer, wie es sein sollte. Es lag quer im Bauch, strampelte solange, bis ich untersucht wurde und bewegte sich dann gar nicht mehr. Wie immer eben.

Da ich bekanntermaßen ja eine fehlgebildete Gebärmutter habe, schickte meine Ärztin mich wieder zum Organultraschall. Dort war ich auch, als ich mit dem Trotzkopfkind schwanger war, ich kenne und schätze den Arzt sehr.
Am Tag des Termins, also diese Woche, war ich sehr aufgeregt. Ich war mir sicher, dass alles okay war, doch trotzdem macht man sich ja Sorgen.

Im Untersuchungsraum begann dann das Babykino. Plötzlich sieht man sein Kind auf einer riesigen Leinwand, jedes Organ wird geschallt und kontrolliert. Es ist eine faszinierende Erfahrung. Schön zu hören, am Kind war alles dran. Genug Zehen und Finger, die Wirbelsäule war gut und der Rücken geschlossen. Kopf- und Bauchumfang stimmte auch.

Dann schallte der Arzt die inneren Organe.

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