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Wenn Träume zerstört werden – Fehlgeburt

Dieser Text ist sehr persönlich, wie der Titel es sagt, geht es um meine Fehlgeburt, auch in Details, es gibt aber keine Bilder unseres Babys.

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Eigentlich dachte ich, dass ich nächste Woche eine freudige Überraschung verkünden kann. Völlig ungeplant und überraschend wurde ich mit unserem vierten Kind schwanger. Ungeplant, aber nicht ungewollt, wir haben uns riesig gefreut. Der erste Arztbesuch verlief prima, auch der zweite in der 9. Woche, alles absolut zeitgerecht. Wir haben es also den Kindern gesagt, die sich so freuten. Dann kam meine Lungenentzündung und parallel dazu ein ganz schlechtes Bauchgefühl. Und dann kam dieser Sonntag im April. 

Die Diagnose: Missed Abort

Mein Gefühl war schon länger nicht gut, wie eine Wolke, die über mir schwebte, dieses Gefühl, nichts zu kaufen fürs Baby, anders als bei den Großen, ich wollte meinen Geburtstag nicht feiern und auf keinen Fall Geschenke fürs Baby. Nur unsere engsten Freunde und die Ärzte wussten von der Schwangerschaft. Es gab nach Aussen hin keinen Grund zur Sorge. Bäuchlein, kleine Symptome, ich hatte bei keinem Kind Übelkeit oder ein Klischeesymptom. Diesmal war ich immer früh wach und hatte fettige Haare. Sonntags, Ende 11. Woche, kam eine leichte Blutung. Auf Anraten der Hebamme sind wir ins Krankenhaus gefahren. Die Assistenzärztin schallte und schallte und wir haben es selbst sofort gesehen.

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