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Frau Raufuss Wie viel ist genug? Mutterliebe.

Wie viel ist genug? Mutterliebe.
© Frau Raufuss
Die Liebe ist etwas Eigenartiges. Sie kommt und sie geht. Immer und immer wieder sortiert sie das Leben. Mal bricht sie Herzen, äußert sich in körperlichen Schmerzen und gibt einem das Gefühl, dass das Leben nie wieder schön sein kann. In anderen Momenten durchflutet sie alle Adern und Muskeln und der ganze Körper bebt vor ihr. Liebe verändert das Leben, sie macht dich euphorisch, stark und mutig.

Ein Leben lang suchen wir nach ihr, intensivieren sie, reflektieren unsere Gefühle und streben nach diesem einem Gefühl in unserem Körper. Wir werden enttäuscht, wir enttäuschen und manchmal scheitern wir an ihr. Die Liebe ist unser stärkstes und gleichzeitig schwächstes Gefühl.

Und dann passiert etwas, dass unser bis dahin gelebtes Liebesgefühl komplett durcheinanderbringt. Auf einmal spüren wir bedingungslose Liebe und lieben, obwohl wir überhaupt nicht wissen, wen wir da lieben. Mutterliebe ist noch viel eigenartiger. Sie rauscht durch unsere Adern, geht bis in die Selbstlosigkeit und ist die stärkste Form, die Liebe mit sich bringt. Wir verlieren uns in ihr, sie raubt uns Kraft und schenkt uns im gleichen Moment den Grund für unser Leben.

Ich habe oft geliebt in meinem Leben. Habe Menschen verloren, sie weiter geliebt. Habe versucht zu entlieben und suche bis heute nach der Antwort, wie ich einen Menschen lieben kann, der mich nicht liebt. Ich liebe auf unterschiedlichste Arten. Meine Familie, die ich schon mein ganzes Leben liebe und die mir gezeigt hat, wie Liebe geht. Meine Freunde, mit denen sich die Liebe entwickelt hat, denen ich es sagen kann und die zusammen mit ihr wachsen. Die schwerste und komplizierteste Liebe ist die zum Partner. Wir kämpfen, reden, enttäuschen, lachen, sind durchströmt von Gefühlen und geben uns so viel. Denn wir stellen Bedingungen, die uns manchmal im Weg stehen.

Mutterliebe – Kann ich noch mehr geben?
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