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Wieso Umweltschutz keine Religion werden darf

Kaum ein Thema wird momentan so diskutiert, wie der Schutz unseres Klimas. Nachhaltig leben. An die Generation nach uns denken. Und das ist gut so. Doch es gibt auch eine andere Seite, über die ich mir Gedanken mache – obwohl ich Klimaschutz wahnsinnig wichtig finde.

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Elischeba Wilde

Mir fällt auf, dass einige eine Religion aus dem Thema Umweltschutz machen. Mit erhobenem Zeigefinger. In sozialen Netzwerken greifen sich wildfremde Menschen an.
Sie lassen keine andere Meinung zu. Und das, ohne genau hinzuschauen. Auch mir ist das passiert. Dazu später.

Ich bin nicht generell gegen Plastik. Beim Kauf frage ich mich, wie lange das Spielzeug haltbar ist. Wird es zum Wegwerfen produziert? Ihr kennt diese Stände auf der Kirmes. Wo man gelbe Enten abschießt und sich was aussuchen darf. Was du dort kriegst, hält meist drei Tage und wandert dann in den Mülleimer. Darüber ärgere ich mich. Aber was ist mit robusten Bausteinen, die du kaum zerstören kannst? Diese werden von Kind zu Kind weitergegeben. Von einer Generation an die nächste.

In unserem Kühlschrank stehen Tupperdosen, mit denen ich Obst und Gemüse drei Wochen frisch halten kann. Langfristig gesehen schmeiße ich dadurch weniger Lebensmittel weg. Den Wunsch, unser Klima zu schützen, finde ich toll. Aber ich mag es nicht, wenn Menschen dabei hysterisch werden. Und eine Mutter die andere verurteilt. Die dann eventuell aus Trotz gar nicht mehr darauf achtet.

Ich bin der Meinung, dass ein wilder Vorgarten besser ist, als einer aus Stein. Selbst wenn Unkraut wächst. Für Insekten ein Paradies!
Trotzdem verurteile ich nicht den Nachbarn mit Steinplatten vor dem Haus. Er ist die letzten 20 Jahre nicht ins Flugzeug gestiegen. Ich dagegen mehrfach. Deswegen muss ich mich erst an die eigene Nase packen.

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