Mama steht Kopf
 
Wir alle müssen lernen

Ich habe in der Vergangenheit zu viel mit dem Größten gelernt! Klingt eigenartig und unlogisch? Ist denn ein kontinuierliches Lernen nicht sogar notwendig und immer zu befürworten? Ist es nicht sogar phantastisch, nimmt sich die eigene Mutter die Zeit dazu und greift damit ihrem Kind unter die Arme?

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iStock, Imorgthand

Ja, ist es! Aber nur bis zu einem gewissen Grad.

Denn ich war stur, wollte nicht einsehen, was mir der Gatte jahrelang versuchte, verständlich zu machen. Er sah die Folgen kommen – ich nicht. Ich war schließlich zu sehr damit beschäftigt, mich an all den schönen Einsern zu erfreuen.
Ein Zeugnis, geziert mit wunderhübschen Noten.

Das Belohnungs-Geld von allen Seiten war meinem stets Sohn garantiert! Und ich? Klopfte mir auf die Schulter, war froh die Möglichkeit und Zeit zu haben, meine Kinder bei den Hausaufgaben zu unterstützen und mit diesen zu lernen.

Aber ich sah nicht, dass ich meinen Kindern dadurch auch eine gewisse Selbständigkeit untersagte.
Ich beraubte meine beiden großen Kinder ein bisschen damit der Fähigkeit, selbstständig zu lernen! Prioritäten setzen, Zeit und Aufgaben einteilen, selbst den Ordner zur Hand nehmen – all‘ das können meine Kinder aktuell nicht wirklich!
Denn ich saß ja bislang immer daneben. Bis zur gestrigen Bemerkung des Sohnes. Ein regelrechter Weckruf:

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