Tatsächlich Familie
 
Zu früh gefreut

„Aufatmen. Das Schlimmste haben wir hinter uns“, das dachten wir am Sonntag. Doch da waren wir wohl etwas zu voreilig. Wir hatten uns von der kurzen Tanzeinlage unseres Sohnemanns täuschen lassen. Aufatmen war weit entfernt, es sollte jetzt erst richtig los gehen.

Frühlingswiese
Tatsächlich Familie

Nur um sicher zu gehen, dass der Kleine keine Mittelohrentzündung ausbrütet, schlugen wir Anfang der Woche beim Kinderarzt auf. Der konnte Entwarnung geben. Aber nur, was die Mittelohrentzündung angeht. Denn der Gesamtzustand unseres Sohnes bereitete ihm Sorgen. Der Kleine konnte seine Augen kaum aufhalten, die Lunge rasselte, er verkroch sich in mich und schlief sofort immer wieder ein. Wir waren vollkommen hilflos.

Der Kinderarzt überprüfte die Sauerstoffsättigung und wir entschieden uns für einen Test, der das RS-Virus nachweisen sollte. Die Kosten sollten wir selber tragen. Das Gerät zur Messung der Sauerstoffsättigung funktionierte nicht wirklich. In einem ohnehin schon sehr aufwühlenden Zustand, bringt so ein Gerät nicht gerade Ruhe in die ganze Sache. Wie dem auch sei, die Werte waren nicht gut. Der RS-Test war negativ, der Zustand unseres Sohnes so schlecht, dass wir in die Uniklinik fuhren. Von wegen, das Gröbste überstanden.

 

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