Drachenmama und Trotzkopfkind
 
Zwischen Wut und Wahnsinn – schnell, wir müssen los!

Das Leben mit zwei Kindern ist wunderbar, unglaublich bereichernd, interessant- und scheiße anstrengend! Verdammt, ich habe gedacht das Trotzkopfkind fordert mich schon (an dieser Stelle spreche ich allen Müttern meinen großen Respekt aus!), doch mit zwei Kindern merke ich erstmal, was Schlafmangel wirklich bedeutet.

Blog Drachenmama und Trotzkopfkind, Wir müssen los
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Natürlich gehen die Herausforderungen weit über fehlende Schlaf hinaus.

Früher habe ich mich erst gewundert, dann aufgeregt über Freunde, die bei jedem Treffen zu spät kamen. Mal fünf Minuten, manchmal zehn. Es muss doch möglich sein, sich auch mit zwei Kindern so zu organisieren, dass man pünktlich bei einer Verabredung sein kann!
HAHA. Heute denke ich anders. Tut mir leid Leute, wenn ich damals eine große Klappe hatte.

Ich gehe unter. Es ist der Wahnsinn, wie einer Mutter mit einem/ zwei/drei Kindern jegliches Zeitmanagement verloren geht. Doch gleichzeitig baut man sich ein anderes Management auf.

Ein Beispiel: Das Trotzkopfkind muss zwischen 8 und 8.30 Uhr bei der Tagesmutter abgeliefert werden- ich sage euch, eine halbstündige Bringphase ist kurz. Saukurz.
Seit der Drachenpapa wieder arbeitet ist er morgens um halb sieben aus dem Haus. Ich regele also den Morgen allein (so wie fast jeder vermutlich; auch hier nochmal: Respekt an uns selbst).
Gestern stellte ich mir den Wecker auf 6.45 Uhr, um mich in Ruhe anziehen zu können, bevor das Chaos beginnt. Duschen? Keine Chance.

Doch kaum aus den Schlafsachen raus, meldete sich das Trotzkopfkind. Also flitzte ich ins Schlafzimmer, um sie daran zu hindern, das Trotzbaby zu wecken- zu spät! Mein großes Mädchen war direkt zu ihrer Schwester gekrabbelt, um sie liebevoll und etwas grobmotorisch wach zu streicheln. „Baby waaaach!“, schrie sie mir zufrieden entgegen. Super, also beide Kinder gleichzeitig fertig machen. Natürlich wollte unsere jüngste erstmal trinken und das Stillen dauert ja bekanntlich etwas länger. Schon war die erste halbe Stunde rum und noch keiner von uns angezogen. WAH! Stress.

Ich versuchte das Baby schlafend abzulegen, um wenigstens die Große schon mal anzuziehen. Kaum aus meinem Arm raus, brüllte es aber.
Okay, also nicht.

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