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Adventskalender basteln Kreative Ideen, die Kindern Freude machen

Mädchen mit selbstgemachten Adventskalender
© Maria Symchych / Shutterstock
Der Dezember steht kurz bevor und die alljährliche Frage nach dem Adventskalender beschäftigt viele Eltern. Klar, die in der letzten Minute gekaufte Schokovariante geht natürlich auch, aber wer seinen Kindern etwas Besonderes zaubern möchte, kann selbst aktiv werden. Hier findet ihr Inspiration für schöne Adventskalender für Kinder oder die ganze Familie.

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Jede Familie hat ihre eigenen Traditionen, wenn es um Adventskalender geht. Die einen kaufen jedes Jahr eine Schokoladenvariante, während andere vielleicht einen Kalender haben, der jedes Jahr neu befüllt wird. Auch unterscheiden sich Familien darin, ob jedes Familienmitglied einen eigenen Adventskalender bekommt oder sich die ganze Familie einen teilt und sich dann beim Türchen öffnen abwechselt.

Wer einen Adventskalender basteln möchte, kann dies alleine für die Kinder machen, sodass sie am ersten Dezembermorgen große Augen machen – oder es kann eine gemeinsame Familienaktivität sein. Die kleinen Geschenke verstecken die Eltern in diesem Fall dann heimlich in der Nacht auf den 1. Dezember.

1. Idee: Tüten-Adventskalender an einer Schnur

Selbstgebastelter Adventskalender aus braunen dekorierten Tüten an der Wäscheleine
© Shaiith / Shutterstock

Das braucht ihr:

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Und so geht's:

Schnappt euch die Papiertüten und bastelt drauf los! Ihr könnt sie individuell mit kleinen Weihnachtsbäumchen oder Stickern verzieren, natürliche Materialen aus dem Wald verwenden und aufkleben oder die Tütchen mit Stiften weihnachtlich bemalen. Das Befüllen übernehmen die Eltern. Entweder machen sie es also später oder jetzt direkt, wenn sie den Kalender ohne ihre Kinder vorbereiten. Dann wird die Schnur abgemessen, so dass alle Tüten daran Platz finden. Es können alternativ auch mehrere kürzere Schnüre verwendet werden und dann übereinander aufgehängt werden. Dann braucht ihr natürlich entsprechend mehr Befestigungsmaterial – wie hier zum Beispiel die Nägel. Dann wird die Schnur angebracht und die 24 Tüten mit den Holzklammern an ihr befestigt. Damit es nicht zu einfach ist, die richtige Tüte für jeden Tag zu finden, könnt ihr sie durcheinander aufhängen.

2. Idee: Adventskalender aus Klopapierrollen basteln

Kleiner Junge öffnet ein Türchen an seinem Adventskalender aus Klopapierrollen
© Tatyana Soares / Shutterstock

Klopapierrollen landen normalerweise im Altpapier. Dabei eignen sie sich wunderbar für einen kreativen Adventskalender. 

Das braucht ihr: 

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Und so geht's:

Arrangiert die Klopapierrollen in vier Reihen mit sechs Klopapierrollen. Benutzt diese Maße, um die Höhe und Breite eures Adventskalenderhauses zu bestimmen. Zeichnet diese Maße nun auf eure Pappe, schneidet sie aus und klebt sie anschließend mit Tesafilm von innen in das Gerüst für euren Adventskalender. Ihr könnt dies als einfache Box, die vorne offen ist gestalten – oder ihr bastelt noch ein Dach, wie oben im Bild. Schneidet nun 24 kreisrunde Pappstücke aus, mit denen ihr anschließend die Klopapierrollen verschließen könnt. Bevor es soweit ist, solltet ihr noch die Zahlen darauf schreiben, malen oder kleben. Ihr könnt sie auch noch kreativer dekorieren. Sobald alle Rollen mit Zahlen verschlossen sind, könnt ihr sie in eurem Adventskalenderhaus anordnen. Zum Schluss könnt ihr das Ergebnis noch weiter weihnachtlich verzieren oder eine Lichterkette darüber arrangieren.

3. Idee: Der Adventskalender zum Essen

Essbarer Adventskalender aus Lebkuchenteig
© barinovalena / Shutterstock

Nachhaltiger geht es wohl kaum. Bei diesem Adventskalender aus Lebkuchenteig ist eher backen als basteln gefragt, denn er ist komplett essbar

Das braucht ihr:

  • 145 Gramm Butter (nehmt sie aus dem Kühlschrank, damit sie schön weich wird)
  • 150 Gramm braunen Zucker (ist leider nicht immer so leicht zu finden – Tipp: Schaut in eurem lokalen Asia-Markt vorbei!)
  • 200 Gramm Goldsirup aus Zuckerrüben
  • 1 großes Ei
  • 450 Gramm Mehl (plus extra Mehl zum späteren Ausrollen)
  • 1 Teelöffel Vanille-Zucker
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Esslöffel gemahlener Ingwer
  • 1 Esslöffel gemahlener Zimt
  • 1/2 Esslöffel gemahlene Nelken
  • eine Prise Salz
  • Zuckerguss in der Tube für die Beschriftung und Dekoration 
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Und so geht's:

  1. Tu die Butter in eine große Schüssel und mixe sie mit einem Handrührgerät oder einem Standmixer bis sie vollkommen cremig ist. Gib dann den braunen Zucker und den Sirup dazu und mixe sie unter. Rühre als nächstes das große Ei und den Vanillezucker ein. Stell die Mischung zur Seite, sobald du mit der Konsistenz zufrieden bist. Übrigens: Die Butter kann sich hier von dem Teig trennen – das ist nicht schlimm. 
  2. In einer anderen Schüssel mixt du nun das Mehl mit dem Backpulver, dem Salz, dem Ingwer, dem Zimt und den Nelken. Auf niedriger Stufe kannst du dann die Mischung aus den anderen Schüssel untermengen. Der Teig ist am Ende wahrscheinlich ziemlich klebrig. Teile den Teig in zwei Teile und lege diese zwei Teile je auf ein Stück Frischhaltefolie. Wickel die Frischhaltefolie jeweils eng um den Teig. Diese Teigpakete müssen nun gekühlt werden: mindestens für drei Stunden und nicht länger als drei Tage. Am besten kühlst du deinen Lebkuchenteig über Nacht
  3. Am nächsten Tag: Lege dir zwei bis drei Backbleche mit Backpapier bereit und heize den Ofen auf 180 Grad vor.
  4. Bereite eine Arbeitsfläche vor, indem du sie säuberst, trocknest und dann mit reichlich Mehl bestäubst. Nimm eines deiner Lebkuchenteigpakete aus dem Kühlschrank. Dann roll den Teig aus, bis er eine gute Dicke hat. Das Ausrollen ist nicht ganz einfach und du musst wahrscheinlich manchmal kleine Stellen mit den Fingern ausbessern. Sobald du mit dem Teig zufrieden bist, kannst du ihn in die gewünschten Formen für deinen Adventskalender zuschneiden. Zum Beispiel in kleine Quadrate wie oben im Bild oder aber in Weihnachtsbäume oder Lebkuchenmenschen. Mach das Gleiche mit deinem zweiten Teig.
  5. Jetzt kommen sie in den Ofen. Die Backzeit beträgt um die zehn Minuten. Behalte sie aber im Auge – jeder Ofen ist etwas anders und für den Adventskalender sollten die Lebkuchen ruhig etwas härter sein.
  6. Lass die Kekse in Ruhe abkühlen. Dann kannst du sie mit dem Zuckerguss beschriften und dekorieren. Fertig ist dein essbarer Adventskalender!

4. Idee: Geschenke-Adventskalender mit Lichterkette

Junge mit Adventskalender-Geschenken und Lichterkette
© Elizaveta Galitckaia / Shutterstock

Bei diesem Adventskalender ist auch nicht so viel Basteltalent gefragt. Vielmehr braucht ihr schönes Geschenkpapier und eine lange Lichterkette.

Ihr verpackt die kleinen Geschenke für jedes Türchen einzeln und schreibt die Zahlen von 1 bis 24 auf die einzelnen Päckchen. Dann arrangiert sie im Flur oder Kinderzimmer. Das Highlight ist die darum drapierte Lichterkette, die den Adventskalender besonders feierlich wirken lässt. 

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Ideen zum Befüllen

Wer jetzt einen wiederverwertbaren Adventskalender hat, muss das gute Stück nun nur noch befüllen. Hier ein paar Ideen:

  1. Weihnachtsgebäck muss nicht immer nur in Dosen auf dem Wohnzimmertisch stehen – selbstgebackene Plätzchen in schönen Weihnachtsmotiven können auch super im Adventskalender verteilt werden.
  2. Dein Kind ist gerade total begeistert von einer bestimmten Lego-Serie, von Duplo-Tierenoder sammelt Pokémon-Karten? Klar sind diese Teile zusammen zu groß für ein Türchen im Kalender, aber was, wenn du sie einfach auspackst und dann auf den Kalender verteilst? Am 24. Dezember hat dein Kind dann ein vollständiges Set.
  3. Manche Eltern sind solche Weihnachtsfans, dass sie das ganze Jahr über auf Flohmärkten und in Spezialgeschäften die Augen offenhalten und bei passenden kleinen Geschenken zuschlagen. So haben sie vor dem Dezember bereits alles zusammen, um den Adventskalender schön zu befüllen. Gleichzeitig fällt damit auch der Stress weg, in der letzten Novemberwoche auf einmal großartige Sachen finden zu müssen und im schlimmsten Fall dann irgendwelchen Krimskrams zu kaufen, der im Januar bereits im Müll landet.
  4. Und muss es überhaupt etwas Materielles sein? Schenkt euren Kindern doch auch gerne mal Aktivitäten. Zum Beispiel Gutscheine für besondere Familienaktionen – egal ob nun ein gemeinsamer Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, einmal Plätzchenbäckerei, ein Kinonachmittag für die ganze Familie oder für einen anderen Ausflug, den sich die Kinder vielleicht schon länger gewünscht haben.

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