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St.-Martin-Laterne basteln 5 DIY-Laternen, die Kinderaugen zum Strahlen bringen

Kind mit Laterne auf einem Laternenumzug am St. Martinstag
© Irina Schmidt / Adobe Stock
Ich geh' mit meiner Laterne… Schon bald zieht es eure Kinder wieder zum Laternenumzug am Martinstag. Bevor es jedoch so weit ist, dürfen kreative Eltern und Kinder noch eine St.-Martin-Laterne basteln.

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Natürlich könnt ihr auch eine Laterne kaufen. Aber eine St.-Martin-Laterne zu basteln macht doch viel mehr Spaß – und das nicht nur für die Kleinen. Ob klassische Martinsgans, Einhorn oder Regenbogen: Es gibt unzählige Möglichkeiten, eure Laterne zu gestalten. Wir stellen euch fünf DIY-Varianten vor, die nicht nur den Nachthimmel, sondern auch die Augen eurer Kinder zum Leuchten bringen.
Für die Gestaltung aller DIY-Laternen benötigt ihr immer eine Schere, Kleber und einen Laternenstab mit LED-Licht.

1. Tierische Leuchte: die Gänse-Laterne

Die Martinsgans gehört zum St. Martinstag wie die Ostereier zum Osterfest. Es liegt also nahe, eine Laterne in Form einer Gans zu basteln.
Das benötigt ihr:
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So wird’s gemacht:
Schneidet aus beiden Papptellern große Kreise aus und beklebt diese anschießend mit Transparentpapier von innen. Danach klebt ihr die Pappteller mit doppelseitigem Klebeband am Tellerrand fest. Kopf, Hals, Schwanz und Füße werden aus Tonkarton ausgeschnitten. Mit Filzstift malt ihr Augen und Schnabel an. Am Ende wickelt ihr einen Draht um das LED-Teelicht des Laternenstabs und legt es zwischen die Pappteller. Fertig!

2. Bunte Erscheinung: Die Regenbogen-Laterne

Eine Regenbogen-Laterne erfreut nicht nur durch bunte Farben, sie ist auch einfach und schnell gebastelt – und ein garantierter Hingucker!
Das benötigt ihr:
  • drei Pappteller
  • Acrylfarbe in Gelb
  • Transparentpapier in Gelb
  • Klebepunkte in Pink, Weiß und Schwarz
  • Permanentmarker in Pink
  • Krepppapier in Regenbogenfarben
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So wird’s gemacht:
Zunächst schneidet ihr das untere Drittel von zwei Papptellern ab. Es folgen jeweils zwei Halbkreise in den oberen zwei Dritteln der Pappteller. Anschließend bemalt ihr die Teller mit gelber Acrylfarbe und klebt gelbes Transparentpapier auf die Innenseiten. Aus dem dritten Pappteller formt ihr acht Sonnenstrahlen, die ihr ebenfalls gelb anmalt und an die Teller klebt. An die gerade Innenseite klebt ihr nun bunte Transparentpapier-Streifen, die ihr zuvor ausgeschnitten habt.
Anschließend werden der Teller mit den Sonnenstrahlen und der Teller mit den Regenbogenstreifen zusammengeklebt. Auf das "Gesicht" der Sonne dürft ihr nun Augen und rosige Wangen aus den Klebepunkten formen und einen Mund darauf malen. Zuletzt macht ihr ein kleines Loch in die Laternenmitte und fädelt einen Draht durch, den ihr wiederum an euren Laternenstab befestigt. Und fertig ist die DIY-Regenbogen-Laterne!

3. Kleiner Tierfreund: die Fuchs-Laterne

Für die Fuchs-Laterne benötigt ihr eine Vorlage zum Ausdrucken. Sie ist kinderleicht zu machen und zaubert euren Kleinen ein Leuchten ins Gesicht.
Das benötigt ihr:
  • Pappe in orange und schwarz (DIN-A3)
  • weißes und oranges Transparentpapier
  • Drucker für die Vorlagen
  • Kordel 
So wird’s gemacht:
Schneidet euch die Vorlage aus und übertragt diese zweimal auf die orangefarbene Pappe. Jetzt wird die Fuchs-Form herausgeschnitten. Übertragt die Innenbereiche der Vorlage zweimal auf Transparentpapier und klebt es von hinten an die Fuchspappen. Nun werden Auge und Nase aus der schwarzen Pappe geformt und aufgeklebt. Anschließend die Papierstreifen auf die orangefarbene Pappe übertragen und ausschneiden.
Lange Seiten ca. fünf Millimeter nach innen falten und im Abstand von ca. einem Zentimeter bis zum Knick einschneiden. Klebt nun die kurzen Seiten zusammen. Die geknickten Flächen klebt ihr zwischen die Gesichter, sodass die Laterne in Form bleibt. Oben bleibt eine Öffnung. Abschließend macht ihr zwei Löcher ans jeweilige Ende des Papierstreifens, zieht die Kordel durch und befestigt sie am Stock.

4. Starker Begleiter: die Löwen-Laterne

Die Löwen-Laterne ist ein echter Hingucker auf dem Laternenumzug. Und sie lässt sich ganz einfach selbst gestalten. Roaarrr!
Das benötigt ihr:
  • Zwei Pappteller
  • Bastelfarbe
  • Pinsel & Wasserglas
  • buntes Transparentpapier
  • Filzstift
  • Garn
So wird’s gemacht:
Als Erstes werden die Pappteller mit gelber Farbe bemalt, anschließend werden die Tellerböden rausgeschnitten. Klebt das Transparentpapier hinter die ausgeschnittenen Kreise, danach schneidet ihr Augen und Nase aus – ebenfalls aus Transparentpapier. Als Ohren könnt ihr die ausgeschnittenen Papptellerreste nutzen. Klebt die Augen und Ohren auf den Teller und malt mit einem Filzstift Pupillen und Schnurrhaare auf.
Nun geht’s ans Eingemachte: Schneidet rund um den Tellerrand Zacken. Die Mähne fertigt ihr aus Streifen des bunten Transparentpapiers. Knickt sie einmal in der Mitte um und befestigt sie an der Innenseite der Teller. Für die Laternenschlaufe stecht ihr mit der Schere je zwei Löcher durch die Rückseite der Teller. Fädelt ein Stück Garn hindurch und verknotet es. Abschließend klebt ihr die Teller unten und an den Seiten zusammen. Et voilà: Fertig ist der Löwen-Lampion.

5. Magisches Fabelwesen: die Einhorn-Laterne

Jede Menge Glitzer und Pink: Die Einhorn-Laterne wird vor allem Mädchenherzen höherschlagen lassen. Nach nur wenigen Minuten Bastelarbeit haltet ihr ein wahres Kunstwerk in euren Händen.
Das benötigt ihr:
  • Einen Papier-Lampion (ca. 20 cm Durchmesser)
  • Jeweils ein Blatt schwarzes und weißes Tonpapier (DIN-A4)
  • Goldenes und pinkes Glitzertonpapier (DIN-A4)
  • Kunstblüten
  • Heißklebepistole
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So wird’s gemacht:
Als Erstes schneidet ihr zwei spitze Ohren aus dem weißen Tonpapier aus, die etwa acht Zentimeter lang sind. Die Innen-Ohren sind etwa sechs Zentimeter lang und werden aus pinkem Glitzerpapier gefertigt. Klebt die Innen-Ohren auf die Mitte der weißen Ohren. Beide Ohren werden nun links und rechts auf dem Lampion festgeklebt – am besten mit einer Heißklebepistole.
Für das Horn formt ihr einen Kegel von etwa 15 Zentimetern aus Goldpapier. Rollt es zusammen, damit ein Horn entsteht, und klebt es vor der Laternenöffnung zwischen die Ohren. Daneben drapiert ihr die Kunstblüten, die ebenfalls mit Heißklebepistole gesichert werden. Die geschlossenen Augen des Einhorns schneidet ihr aus schwarzem Tonpapier aus und klebt sie auf den Lampion. Und schon ist es fertig, euer zauberhaftes Fabelwesen.

Warum feiern wir den Martinstag?

St. Martin wurde um das Jahr 316 nach Christus geboren und war ein römischer Soldat. Der Legende nach ritt er an einem kalten Wintertag an einem Bettler vorbei und teilte seinen Mantel mit einem Schwert. Er schenkte ihm eine Hälfte des Mantels. In der Nacht träumte er von dem Bettler, der sich in seiner wahren Gestalt als Jesus zu erkennen gab. Doch was hat diese Geschichte nun mit den Traditionen der Martinsgans oder eines Laternenumzugs gemeinsam?
Die Menschen der französischen Stadt Tours fragten Martin Jahre nach dem Erlebnis mit dem Bettler, ob er ihr Bischof werden möchte. Er verneinte, weil er sich des Amtes nicht für würdig befand, und versteckte sich angeblich im Gänsestall. Doch die schnatternden Gänse verrieten Martin, sodass er doch zum Bischof geweiht wurde. Dass die Gänse heute an Martini geschlachtet werden, ist ein Paradoxon. Denn eigentlich müsste man sie würdigen statt bestrafen.
Christliche Feste werden seit jeher mit Lichtern gefeiert, um die Dunkelheit zu vertreiben. Die Leute zündeten am St. Martinstag also ein großes Martinsfeuer an – und die Kinder zogen umher, um Feuerholz zu sammeln. Bis in die Zeit um 1800 wurde ein Martinsfeuer entzündet. Im späten 19. Jahrhundert kam man schließlich auf die Idee, die Kinder statt des Feuers mit Lampions auszustatten. Und daraus wurde der Laternenumzug, wie wir ihn heute kennen!

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