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So spart ihr für eure Kinder

Je größer die Kinder, desto größer sind deren Bedürfnisse und Wünsche. Wir verraten euch fünf Geldanlagen, mit denen ihr frühzeitig ein finanzielles Polster für euren Nachwuchs aufbauen könnt.

So spart ihr für eure Kinder
Sparkasse

Im Durchschnitt kostet ein Kind bis zur Vollendung seines 18. Lebensjahres rund 130.000 Euro. Und damit ist es meist nicht getan. Es folgen Ausbildung, Studium oder die erste eigene Wohnung. So spart ihr für größere Posten:

1. Führerschein und Auto
Den PKW-Führerschein zu machen, ist je nach Stadt unterschiedlich teuer. In München kostet die Fahrschule aktuell zwischen 1.900 und 2.300 Euro, in Berlin rund 1.200 Euro.
Da sich der Preis voraussichtlich stetig erhöhen wird, empfiehlt sich als Richtwert ein Sparbetrag von 2.000 Euro. Wer zusätzlich für den fahrbaren Untersatz des Nachwuchses sparen möchte, sollte noch ein wenig drauflegen.
Spar-Tipp – Sparplan: Bei einer monatlichen Sparsumme von 25 Euro erreicht ihr in weniger als neun Jahren euer Sparziel – auch bei niedrigen Zinsen.
 

Führerschein und Auto
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2. Traumreise oder Auslandsaufenthalt
Ob zum Sprachen lernen oder für ein Work-and-Travel-Programm: Viele junge Menschen entscheiden sich dazu, die Welt zu bereisen und eine Erfahrung fürs Leben zu machen. Aber Traumreisen und Expeditionen sind – je nach Reiseziel – nicht günstig. Für einen längeren Aufenthalt im Ausland inklusive Flug fallen gut und gerne 5.000 Euro an.
Spar-Tipp – Ratensparen: Ihr spart per Dauerauftrag jeden Monat einen festen Betrag auf ein Konto. Die Laufzeit ist flexibel. Bei vielen Angeboten gibt es zudem eine Sparprämie.
 

Traumreise oder Auslandsaufenthalt
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3. Studium oder Ausbildung
Ein finanzieller Grundstock ist hilfreich, um zügig die eigene Berufsausbildung abzuschließen. Klar: Wer viel jobben muss, hat weniger Zeit fürs Lernen. Wie viel Geld euer Kind während der (universitären) Ausbildung braucht, lässt sich schwer schätzen. Über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren kommen aber schnell 10.000 bis 20.000 Euro zusammen.
Spar-Tipp – Bildungssparen: Ihr zahlt monatlich eine feste Rate ein und profitiert über die Zeit von Zins und Zinseszins. Zusätzlich erhaltet ihr jedes Jahr eine Prämie.

Studium oder Ausbildung
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4. Einrichtung
Mit jedem Umzug sind Kosten verbunden – vor allem aber mit dem Auszug von zu Hause. Sofa, Bett, Schreibtisch, Schrank, Computer, usw.: Für die Erstausstattung kommen schnell einige tausend Euro zusammen.
Spar-Tipp – Aktienfonds: Entweder zahlt ihr direkt einen Einmalbetrag ein, setzt auf einen Sparplan oder kombiniert diese beiden Möglichkeiten. Bitte beachtet aber: Aktienfonds unterliegen Schwankungen.
 
5. Langfristiger Vermögensaufbau
Schon kleine Beträge, die regelmäßig in Aktien und Fonds gespart werden, zahlen sich langfristig aus. Je früher ihr anfangt, desto höher ist die Rendite. Rechenbeispiel: Wer ab der Geburt des Kindes monatlich 100 Euro in einen Fondsparplan mit fünf Prozent Rendite investiert, hat zur Volljährigkeit einen Betrag von knapp 35.000 Euro angespart.
Niemand kann überdurchschnittliche Renditen gewährleisten. Die frühere Wertentwicklung ist kein zuverlässiger Indikator für die künftige Wertentwicklung. Aber im Vergleich zu null Prozent bei vielen anderen Sparformen ist das Fondssparen eine interessante Alternative.