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Raus in den Herbst Wandern mit Kindern – 5 Tipps, mit denen alle ihren Spaß haben

Wandern mit Kindern
© Monkey Business Images / Shutterstock
Wandern ist herrlich - kann mit Kindern aber zur Herausforderung werden. Wer unsere 5 Tipps beherzigt, kommt fröhlicher ans Ziel.

Der Herbst ist da und wir wollen raus in die duftende Natur, die jetzt noch so viel Schönes zu bieten hat, bevor der Winter kommt: Bunte Blätter, Pilze, Kastanien.

Leider teilen gerade die etwas älteren Kinder diese Begeisterung eher selten. Sie bleiben lieber Zuhause und spielen. Wenn man dann trotzdem losgeht, wird schnell über Langeweile geklagt und die Stimmung kippt.

Was tun? Hier kommen fünf Tipps, damit das Wandern mit Kindern Spaß macht.

Was müssen wir bei der Wahl der Wanderroute beachten?

Kinder sind Entdecker, sie möchten etwas erleben und langweilen sich beim Wandern schnell. Deshalb sollte man Strecken auswählen, die Abwechslung und kleine Abenteuer bieten, wie Bäche zum Staudämme bauen, Felsen zum Klettern oder auch eine Rodelbahn. Und es sollte immer genügend Zeit für das sein, was Kindern Spaß macht: Waldameisen beobachten, Stöcke sammeln oder barfuß durchs Wasser waten.

Wie lang darf eine Etappe sein? 

Die kleinsten oder schwächsten Teilnehmer einer Gruppe bestimmen grundsätzlich die Länge der Etappe. Der deutsche Wanderverband nennt als grobe Orientierung „Lebensalter mal 1,5“ - ein Sechsjähriger kann also ungefähr neun Kilometer am Tag wandern. Je mehr Höhenmeter zu bewältigen sind, desto kürzer sollte die Gesamtstrecke sein. Bei der Planung sollte man auch bedenken, dass gerade die Kleinen beim Wandern oft mehr Wegstrecke zurücklegen als Erwachsene, weil sie bei ihren Entdeckungen viel herumlaufen. Jede Etappenplanung sollte längere Pausen zur Erholung und zum Spielen berücksichtigen.

Welche Unterkünfte eignen sich am besten? 

Es gibt viele familienfreundliche Hotels und Pensionen, die auf Wandergäste eingestellt sind und auch Tipps zur Tourenauswahl und Tagesplanung geben können. Wenn die Unterkunft ein Schwimmbad oder einen großen Spielplatz hat, können die Kinder sich nach dem Wandern darauf freuen. Die Unterkunft sollte möglichst innerhalb des Etappenziels liegen, um vor und nach dem Wandern Extra-Fahrten zu vermeiden. Ein besonderes Erlebnis kann eine Nacht in einem Heuhotel oder in einer Almhütte sein. 

Was muss in den Rucksack? 

Neben genügend Essen und Trinken sollte drin sein: Picknickdecke, Sonnencreme, Kopfbedeckung, Lupe, Fernglas, wetterfeste Kleidung (bei kleinen Kindern Wechselkleidung) und ein Taschenmesser. 

Was sollten wir noch beachten? 

Das Wichtigste bei einer Wanderung ist, dass die Kleinen ihre Motivation nicht verlieren. Neben ausreichend Abwechslung und genügend Pausen ist es auch hilfreich, wenn das Ziel der Wanderung ein Highlight ist: vielleicht eine Burg, ein Badesee oder ein Wildpark. Manchmal ist es leichter, wenn Familien gemeinsam Urlaub machen und wandern, dann haben die Kinder Spielkameraden und die Erwachsenen Weggefährten. 

Die Tipps stammen von Katrin Holzbrecher, Director DER Touristik Central Europe

sar ELTERN

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