VG-Wort Pixel

Alle nEU


Zehn neue Länder gehören ab dem 1. Mai zur EU. Wir verraten Ihnen, wie die Neuen die Union bereichern werden: mit köstlichem Essen, tollen Reisezielen und kulturellen Highlights

Litauen - Ein Gericht: Cepelinai

Alle nEU

Cepelinai - gefüllte Klöße - sind das litauische Nationalgericht. Überhaupt sind Kartoffelgerichte die Nummer Eins in der Küche Litauens. Dazu genießt man am besten das litauische Nationalgetränk: Bier. Cepelinai machen sehr satt, normalerweise reichen zwei bis drei für einen Esser aus. Sie können sie auch mit Pilzen, Frischkäse, Schinken oder Fisch füllen. Statt der Specksoße können Sie saure Sahne nehmen. Unser Schmand ähnelt der litauischen sauren Sahne am ehesten.


Sie brauchen für 4 Personen:
Für den Teig:
1 kg rohe Kartoffeln, 4 gekochte Kartoffeln, Salz
Für die Füllung: 300 g Hackfleisch, 1 Zwiebel, Salz, Pfeffer, Majoran
Für die Soße: 75 g Fetter Speck, 1 Zwiebel, 3-4 TL saure Sahne oder Schmand

Und so geht's: Die rohen Kartoffeln schälen, fein reiben und gut durch ein Leinentuch ausdrücken. Flüssigkeit aufheben, bis sich die Stärke abgesetzt hat.
Dann die Flüssigkeit abgießen und die Kartoffelstärke unter die Kartoffelmasse mischen. Die gekochten Kartoffeln reiben und unter die geriebenen rohen Kartoffeln mischen und salzen.
Dünsten Sie die gehackte Zwiebel in Schmalz glasig an, geben sie zum Hackfleisch, mischen das Ganze gut durch und schmecken es mit Salz, Pfeffer und Majoran ab.
Erhitzen Sie Wasser für die Klöße. Nun nehmen Sie etwa eine halbe Tasse Kartoffelteig in die Hand, klopfen ihn flach, füllen ihn mit etwa einem Teelöffel Hackfleisch und formen einen länglichen Kartoffelkloß. Die Klöße in das kochende Wasser geben. Kochzeit etwa 30 Minuten. Für die Soße würfeln Sie den Speck und lassen ihn aus. Hacken Sie die Zwiebel und dünsten Sie sie mit an. Zum Schluss kommt die saure Sahne dazu.

Litauen - Eine Reise: Kurische Nehrung

Alle nEU

"Die Kurische Nehrung ist so merkwürdig, dass man sie eigentlich ebenso gut als Spanien und Italien gesehen gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen soll." So begeistert äußerte sich schon Wilhelm von Humboldt über eine der Naturschönheiten Litauens. Bis zu 60 Meter hoch türmt sich der Sand der Dünen am Ostseestrand.

Und wer außer Wildnis und Einsamkeit auch das eher beschauliche dörfliche Leben mag, wird auf der Kurischen Nehrung einen unvergesslichen Urlaub erleben. Nida (auf deutsch: Nidden) ist der bekannteste Ort und die Hauptverwaltung der Gemeinde Neringa mit rund 2000 Einwohnern. Nida war bis zur Gründerzeit ein kleines Fischerdörfchen. Dann wurde es von Künstlern wie Max Pechstein, Lovis Corinth und Ernst-Ludwig Kirchner entdeckt. Sie wohnten bei "Künstlervater" Herrmann Blode. Das Gasthaus gibt es bis heute, es heißt jetzt "Nidos Smilte". Nida besticht durch seine wundervolle Lage direkt am Haff und die wunderschönen bunten Holzhäuser. Besondere Attraktionen sind das Haus von Thomas Mann, das er auf dem Schwiegermutterberg errichten ließ, und in dem er einige Sommer mit seiner Familie verbrachte. Heute ist es ein Museum, in dem jährlich das Thomas Mann Festival stattfindet.
Das Thomas-Mann-Haus finden Sie auch im Internet. Und mehr Infos über Litauen gibt es bei der Litauen Infobasis.

Litauen - Ein Kultur-Highlight: Mikalojus Konstantinas Ciurlionis

Mikalojus Konstantinas Ciurlionis (1875-1911) gilt als einer der bedeutendsten litauischen Künstler - sowohl als Komponist als auch als Maler. Während zumindest seine Bilder zu Lebzeiten des Künstlers noch hauptsächlich auf Unverständnis stießen, fanden sie nach seinem Tod weltweit Beachtung. Ciurlionis erschuf rund 300 Kunstwerke und hinterließ auch eine Reihe von Kompositionen.
Der Sohn eines Organisten, geboren in Varena in Südlitauen, begann seine Karriere als Musiker. Er studierte am Warschauer und Leipziger Konservatorium und ließ sich 1902 als Musiklehrer in Warschau nieder. Von 1903 an beschäftigte Ciurlionis sich dann verstärkt mit der Malerei. Er besuchte die Warschauer Kunstschule und war Mitbegründer der ersten litauischen Künstlergruppe. Mit nur 35 Jahren starb Ciurlionis an einer Lungenentzündung.

Ein Katalog zur Ciurlionis-Ausstellung im Kölner Wallraff-Richartz-Museum ist im Oktagon-Verlag erschienen. Mehr Infos über Mikalojus Konstantinas Ciurlionis auf Englisch finden Sie hier.

Estland - Ein Gericht: Rossolje

Geräucherten Hering essen die Esten oft schon zum Frühstück. Der Heringssalat mit Rote Beete und Rindfleisch heißt Rossolje. Er wird traditionell mit Roggenbrot und einem Glas Wodka serviert.

Sie brauchen für vier Portionen: 500 g Matjesheringe, 500 g gekochtes Rindfleisch, 5 gekochte Rote Bete, 2 säuerliche Äpfel, 3 gekochte Kartoffeln, 2 Gewürzgurken, 3 hartgekochte Eier, 3 TL Senf, 1/2 TL Zucker, 125 ml Schlagsahne, 125 ml saure Sahne, Salz, Pfeffer

Und so geht's: Kochen Sie das Rindfleisch, die Rote Bete und die Eier. Schälen Sie die Rote Bete und die Äpfel und pellen Sie die hartgekochten Eier. Dann schneiden Sie die Rote Bete, das Fleisch, die Heringe, die Kartoffeln, die Gewürzgurken, die Eier und die Äpfel in kleine Würfel. Geben Sie alle Zutaten in eine große Schüssel. Für das Dressing vermischen Sie Senf, Zucker, Schlagsahne und saure Sahne. Mischen Sie den Salat mit dem Dressing, schmecken Sie ihn mit Salz und Pfeffer ab und lassen ihn etwas ziehen.

Estland - Eine Reise: Tallinn

Alle nEU

Die alte estnische Hauptstadt am Meer hat mehr erhaltene historische Bauten als die meisten anderen europäischen Städte. Ihre starken Verteidigungsanlagen haben verhindert, dass Tallinn in Kriegen zerstört werden konnte. Und da es keine Gebäude aus Holz gab, konnte auch Feuer der Stadt nichts anhaben. Die Altstadt von Tallinn wurde 1997 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Ein Netz kleiner Kopfsteinpflastergassen und mittelalterliche Bauten prägen das Stadtbild. Tallinns Hochzeit lag im 15. und 16. Jahrhundert. Fast alle Kirchen und Staatsgebäude aus dieser Periode sind erhalten. In der Stadt wandern Sie auf historischen Spuren, vorbei an alten Kaufmannshäusern und über baumbestandene Parkwege, auf denen einst der Adel flanierte. Doch daneben findet man in Tallinn auch ein buntes Nachtleben und jede Menge Festivals und Konzerte.

Infos bei der Baltischen Tourismus-Zentrale: www.gobaltic.de, Tel: 0251/2150742 und auf englisch unter www.tourism.tallinn.ee.

Estland - Ein Kultur-Highlight: Sängerfest

Alle nEU

Wo man singt, da lass dich nieder. Wer sich an diese Weisheit hält, sollte sich im Juli in Tallinn auf die Wiesen hocken. Denn dort findet alle fünf Jahre - auch in diesem Sommer - das größte Sängerfest des Baltikums statt. Singen hat in Estland eine lange Tradition, bereits 1869 fand das erste Sängerfest statt. Anfangs wurden die Sängerfeste nicht nur als musikalische, sondern auch als politische Events veranstaltet - ein Vorläufer der stärker werdenden estnischen Nationalbewegung. Mit Volksliedern schmetterten die Esten bei Demonstrationen später gegen das Sowjetregime an. Sich selbst sehen sie gern als "singende Nation". In Tallinn findet das Festival unter der größten Chormuschel der Welt statt. Außerdem wird rund eine Woche lang auf den Plätzen der Altstadt gesungen und getanzt. Chöre mit bis zu 30.000 Sängern und weit mehr als 50.000 Zuschauer stimmen mit ein.

Weitere Informationen unter www.laulupidu.ee.

Ungarn - Ein Gericht: Szegediner Gulasch

Ist der Gewürzpaprika der König der ungarischen Küche, so ist die saure Sahne die Königin. Klar, dass man beides für ein echtes Szegediner Gulasch benötigt.

Sie brauchen für vier Personen: 500 g Schweinegulasch, 300 g Zwiebeln, 500 g Sauerkraut, 1/8 l saure Sahne, etwas Mehl, 1 Knoblauchzehe, Rosenpaprika, Salz, Kümmel, Dill

Und so geht's: Rösten Sie das Fleisch und die Zwiebeln im Fett an. Dann nehmen Sie den Topf vom Feuer, geben 1-2 EL Paprika dazu und löschen mit etwas Wasser ab. Salz, Kümmel und die zerdrückte Knoblauchzehe hinzufügen und noch etwa 30 Minuten dünsten bis das Fleisch halbgar ist. Sauerkraut einlegen und noch weitere 30 Minuten mit dem Fleisch zusammen dünsten.
Zum Schluss die mit etwas Mehl gut verrührte saure Sahne untermischen und einige Minuten ziehen lassen. Streuen Sie vor dem Anrichten den frisch gehacktem Dill darauf.

Ungarn - Eine Reise: Ab ins Bad

Alle nEU

In keinem anderen Land gibt es so viele Thermal- und Heilquellen wie in Ungarn: weit über 1000 Quellen und rund 300 Thermalbäder. Allein in Budapest sprudeln mehr als 120 Quellen. Kein Wunder, dass die Metropole schon seit den 30er Jahren den Namen "Bäderstadt" trägt. Viele der Bäder stammen noch aus der Türkenzeit. Hier kann sich nicht nur der Körper im warmen Wasser entspannen, auch für das Auge haben die Meisterwerke orientalischer Baukunst einiges zu bieten. Badespaß steht nicht nur in Budapest auf dem Programm. In vielen anderen Regionen Ungarns werden die Thermalquellen verstärkt zu touristischen Anziehungspunkten. Unter den zahlreichen Angeboten stellt Hvz, südwestlich vom Plattensee gelegen, eine Besonderheit dar. Auf dem Boden des 4,7 Hektar großen Hvzer Thermalsees, größter seiner Art weltweit, findet sich meterdicker heilender Torfschlamm. Die hölzernen Badehäuser erwecken nur auf den ersten Blick den Eindruck, hier sei die Zeit stehen geblieben. Die hiesigen Hotels nutzen das Wasser des Sees auch für ihre Wellness- und Spa-Bereiche.

Informationen: www.ungarn-tourismus.de, Tel: 030/2431460
Hotels: www.lotustherme.com,
www.carbona.hu,
www.szidonia.hu

Ungarn - Ein Kultur-Highlight: Herend-Porzellan

Alle nEU

Seit 1842 wird in Ungarn "weißes Gold" hergestellt. Drei Jahre später wurde das Porzellan aus der Manufaktur Herend bei der Industrieausstellung in Wien vorgestellt und trat von da an seinen Siegeszug um die Welt an. Durch einen speziellen Brennvorgang erhält das Porzellan sein typisch schneeweißes und durchscheinendes Aussehen. Berühmt aber sind die Stücke von Herend vor allem für ihr Dekor: Chinesische Muster mit Schmetterlingen und Blütenzweigen sowie Flechtwerke und die berühmten Herend-Rosen zieren die Tassen, Teller und Kannen. Jedes Exemplar wird von Hand geformt und bemalt. Früher waren es Könige und Adlige, die sich mit Herend umgaben. Heute gibt es zahlreiche private Sammler, von denen viele in der Manufaktur unter fachkundiger Anleitung bereits ihr eigenes Meisterstück angefertigt haben. Denn im "Porcelanium" kann man nicht nur den Herend-Meistern bei der Arbeit zuschauen, sondern auch selbst in Kursen die Kunst der Rosenmalerei erlernen.

Informationen unter www.herend.com

Tschechien - Ein Gericht: Quarkknödel mit Obst

Alle nEU

Knödel sind so etwas wie das tschechische Nationalgericht. Es gibt sie in zig Varianten mal deftig, mal süß. Süße Knödel werden aus verschiedenen Teigarten hergestellt aus Hefeteig, Grießteig, Kartoffelteig oder Quarkteig. Sie werden mit frischem oder konserviertem Obst gefüllt, manchmal auch mit Marmelade oder Pflaumenmus.

Sie brauchen: 300 g weichen Quark, 700 g Mehl oder Grieß, 200 ml Milch, 3 Eier, 100 g Zucker, 100 g weiche Butter, 1 Prise Salz

Und so geht's: Butter mit Zucker und Eiern verrühren, Quark, Mehl und Milch sowie eine Prise Salz dazugeben und eine Weile ruhen lassen. Dann formen Sie aus dem Teig eine Rolle und schneiden kleine Teile ab - so groß, dass Sie eine Pflaume (oder ein anderes Stück Obst) damit umfassen können. Geben Sie die gefüllten Knödel in Salzwasser und lassen Sie sie etwa 6 Minuten kochen. Mit einem Sieb aus dem Wasser herausnehmen, mit einer Gabel durchstechen, damit der Dampf entweichen kann, und auf einem Teller anrichten. Mit Zucker, geriebenem Quark oder in Butter geröstetem Paniermehl oder gemahlenem Mohn bestreuen und mit zerlassener Butter übergießen.

Tschechien - Eine Reise: Burgen und Schlösser

Alle nEU

Über 2000 Burgen, Schlösser, Festungen und Burgruinen sind in Böhmen und Mähren erhalten geblieben. In den Sommermonaten können Sie sich hier als Schlossherr oder Burgfräulein fühlen. Von den alten Festungen aus dem 12. Jahrhundert bis zu den romantischen Zuckerbäcker-Schlösschen öffnen die Denkmäler ihre Burgtore. Im Inneren erwartet Sie nicht nur jahrhundertealte Geschichte, sondern auch eine Menge Unterhaltung: Fechtturniere, Burgfeste, mittelalterliche Jahrmärkte aber auch klassische Konzerte finden in vielen der historischen Gebäude statt. Und in einigen kann man sogar Gespenster sehen. Die Schlösser-Saison geht von April bis Oktober, in dieser Zeit sind die Baudenkmäler täglich außer montags geöffnet.

Informationen bietet die Broschüre "111 Burgen, Schlösser und andere ausgewählte Denkmäler in der Tschechischen Republik", erhältlich bei der Tschechischen Zentrale für Tourismus: www.czech-tourist.de, Tel: 030/2044770
Infos zu den Schlössern unter www.zamky-hrady.cz

Tschechien - Ein Kultur-Highlight: Glaskunst

Alle nEU

Böhmisches Glas wartet an allen Ecken in der Prager Innenstadt auf kauffreudige Touristen. Das Glas ist auch ein beliebter Exportartikel, Aristokraten aus aller Welt lassen sich ihre Vasen aus Tschechien liefern und altes böhmisches Glas erzielt auf Aktionen Höchstpreise. Glas wurde in Tschechien schon im Mittelalter hergestellt. Zu den bedeutendsten böhmischen Glasereien des 19. Jahrhunderts gehörte die Glashütte Klastersky Mlyn.

Den Weltruf und die Beliebtheit der Erzeugnisse der Glasfabrik in Klastersky Mlyn beweisen zahlreiche Preise bei internationalen Ausstellungen und die Tatsache, dass schon um die Jahrhundertwende drei Viertel der Produktion für das Ausland bestimmt waren. Doch nicht nur in der traditionellen Glaskunst sind die Tschechen heute führend. Seit etwa 40 Jahren hat sich die moderne Glaskunst als Richtung etabliert. In Tschechien wird sie an vielen Kunstgewerbeschulen und in Glasateliers gepflegt. Auch in Deutschland ist es möglich, tschechische Glaskunst zu bestaunen: Eliska Stölting, selbst eine Glaskünstlerin aus Tschechien, hat vor einigen Jahren eine Glasgalerie in Hittfeld bei Hamburg eröffnet. Hier stellt sie die Arbeiten verschiedener tschechischer Künstler aus.

Informationen unter www.glassart.de.

Slowenien - Ein Gericht: Strudel

Alle nEU

Der traditionelle slowenische Strudel ist etwas aufwändig herzustellen: Sie müssen vier verschiedene Füllungen zubereiten, die in Schichten in den Teig gefüllt werden.

Sie brauchen für den Teig: 320 g Mehl, 200 ml Öl, 200 ml lauwarmes Wasser, Salz
Für die Nussfüllung: 300 g Walnüsse, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, etwas Rum
Für die Quarkfüllung: 400 g Quark, 100 g Zucker, 80 g Rosinen
Für die Apfelfüllung: 500g geraspelte Äpfel, 100 g Zucker, Zimt
Für die Mohnfüllung: 200 g Mohn, 100 g Zucker, Zimt
Für die Sahnemischung: 700 ml saure Sahne, 2 Eier 200 g Margarine zum Beträufeln

Und so geht's: Das Mehl sieben, in der Mitte eine Mulde machen, Öl und Wasser hineingießen und salzen. Dann rühren Sie das Ganze gut um, kneten zehn Minuten, formen kleine Laibe, legen diese auf ein bemehltes Brett und bestreichen sie mit Öl. Zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Danach die Laibe auf eine bemehlte Tischdecke legen und ein wenig ausrollen. Ziehen Sie den Teig in die Länge und zerschneiden Sie ihn in Lappen von der Größe der tönernen Backform. Ersatzweise können Sie fertige Strudelteigblätter verwenden. Bestreichen Sie die Backform mit Margarine und geben Sie eine Schicht Teig hinein. Mit Margarine beträufeln und mit einer weiteren Teigschicht bedecken. Mit der Hälfte der Nussfüllung bestreuen und mit einem Teil der in der Sahne verquirlten Eiern beträufeln.

Legen Sie einen weiteren Teiglappen darüber, beschichten Sie ihn mit der Hälfte der Quarkfüllung und bedecken Sie ihn wieder mit Teig. Dann mit Mohn bestreuen und mit Sahnezubereitung (Sahne und Eier) beträufeln, wieder mit Teig bedecken und mit der Hälfte der Apfelfüllung bestreuen. Mit Margarine und der Sahnezubereitung beträufeln.
Wiederholen Sie alle Schichten der Füllung noch einmal. Die fertige Gibanica wird mit einer Schicht Teig bedeckt und mit Margarine und saurer Sahne beträufelt. Im Backofen 75 Minuten bei 175 Grad backen.

Slowenien - Eine Reise: Karstlandschaft

Alle nEU

Urlaub unter der Erde können Sie in Slowenien in über 100 Karsthöhlen machen. 25 Höhlen sind für Touristen frei zugänglich, einige weitere können in Begleitung erfahrener Höhlenführer besucht werden. Die wohl bekanntesten Höhlen sind die Grotte von Postojna, die Höhlen von Skocjan, die Höhlen Pivka, Crna jama und Planinska jama, die Höhlen Vilenica und Dimnice sowie die Krizna jama.

Insgesamt fast 6000 Höhlen gehören zu der slowenischen Karstlandschaft. Der Karst ist ein Landschaftsgebiet zwischen der Bucht von Triest und dem Tal Vipavska dolina, es ist zugleich aber auch der Name aller überraschend vielfältigen Formen, die das Wasser in leicht lösliches Gestein formen kann.
Zu den malerischen Karsterscheinungen zählen auch zahlreiche Karstquellen, periodische Seen, Schwindebäche und scheinbare Trockentäler. Ein besonderes Erlebnis sind die Karsthochebenen in den Alpen.

Im Gebiet der Kaninski podi gibt es Karstschächte, die zu den tiefsten der Welt zählen. Eine Besonderheit des slowenischen Karsthochlandes ist die Höhle Snena jama auf der Raduha mit mächtigen unterirdischen Sälen, Eistropfsteinen und Seen auf einer Meereshöhe von 1 556 Metern.

Weitere Informationen beim Slowenischen Fremdenverkehrsamt: www.slovenia-tourism.si, Tel: 089/29161202.

Slowenien - Ein Kultur-Highlight: France Preseren

Alle nEU

Die Slowenen lesen gern. Und sie gehen gern in die Bibliothek, um sich Bücher zu besorgen. Rund 19 Millionen Bücher werden jedes Jahr ausgeliehen. Bereits 1774 wurde die zentrale National- und Universitätsbibliothek in Ljubljana gegründet. Zwei Autoren gelten als Begründer der slowenischen Kultur und Literatur. Zum einen der Reformator Primoz Trubar (1508-1586), der die beiden ersten slowenischen Bücher - den Katechismus und das Abecedarium - herausgab. Und zum zweiten der Dichter France Preseren (1800-1849). Preseren gilt als einer der bedeutenden Dichter der europäischen Romantik. Über seine Poesie formulierte er das erste bedeutende nationale Programm. Ein Teil seines Gedichts "Zdravljica" (Trinklied) wurde später zur Staatshymne der heutigen Republik Slowenien.

Infos über France Preseren auf Englisch finden Sie hier.

Polen - Ein Gericht: Saure Mehlsuppe

Der typisch polnische, seit Generationen beliebte Zurek wird oft auch als "Vortagssuppe" bezeichnet. Sie soll den Magen nach einer durchzechten Nacht in Ordnung bringen. In den verschiedenen polnischen Regionen wird sie sehr unterschiedlich zubereitet, mal mit Gemüse, mal mit Pilzen, mal mit Speck. Doch die Grundzutaten sind immer gleich: Mehl und eine Scheibe Brot.

Sie brauchen für 4 Portionen:
375 g Roggenmehl, 750 ml Wasser, 1 Scheibe Graubrot, 2 EL getrocknete Pilze, 1 l Wasser, 1 Bund Suppengrün, 1 Knoblauchzehe, 250 g Kartoffeln, 4 Krakauer-Würstchen, TL Salz und 50 g Speck

Und so geht's: Die Suppe muss drei Tage vorher angesetzt werden. Dazu das Mehl mit so viel kochendem Wasser verrühren, dass ein zähflüssiger Teig entsteht. Den Teig abkühlen lassen und mit lauwarmem Wasser verrühren. Die klein geschnittene Rinde von einer Scheibe Graubrot untermischen. Die Masse in ein Steingutgefäß füllen, abdecken und bei Raumtemperatur drei Tage stehen lassen.

Dann weichen Sie die Pilze zwei Stunden lang in Wasser ein. Putzen Sie das Suppengrün und schneiden Sie es klein. Bringen Sie Wasser zum Kochen, fügen Sie die abgetropften Pilze und das Suppengrün hinzu und lassen Sie das Ganze 30 Minuten zugedeckt bei schwacher Hitze kochen.
Anschließend die Brühe durchseihen. Die Pilze klein schneiden und wieder in die Brühe geben. Die Hälfte der vorbereiteten Mehlmasse zufügen, den Knoblauch durch die Presse drücken und alles weitere 30 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit schälen Sie die Kartoffeln, schneiden sie in etwa ein Zentimeter große Würfel und geben sie nach 15 Minuten in die Suppe. Am Ende der Garzeit die Würstchen in Scheiben schneiden und in der Suppe erwärmen. Den Speck würfeln, braun ausbraten und mit dem Fett in die Suppe rühren.

Polen - Eine Reise: Warschau

Alle nEU

Wenn, dann Warschau. Eine Städtetour in Polen sollte Sie unbedingt in die Hauptstadt des Landes führen. Zahlreiche wertvolle Architekturdenkmäler, mehr als 30 Theater und rund 50 Museen machen die 1,7 Millionen Einwohner zählende Metropole zu einem kulturellen Reisehöhepunkt.

Die gesamte Altstadt steht als Weltkulturerbe unter dem Schutz der Unesco. Wer heute Rynek Starego Miasta, den Marktplatz der Altstadt betritt, kann sich kaum vorstellen, dass dieses Viertel 1945 vollständig in Schutt und Asche lag. Vier Jahre später standen dort bereits wieder die ersten Häuser und 1953 war der Wiederaufbau im alten Stil abgeschlossen. Seitdem ist der Platz wieder Mittelpunkt des städtischen Lebens.
Die ursprünglichen Bauten stammen zumeist aus
dem 16. und 17. Jahrhundert und heben sich durch unterschiedliche Fassadengestaltungen voneinander ab. Viele Geschäfte, Restaurants und Kaffeehäuser haben eine lange Tradition. Auch das nahe Königsschloss am Plac Zamkowy wurde bis 1984 vollständig wieder aufgebaut.

Die Warschauer Bevölkerung hatte viele wertvolle Teile aus den Trümmern gerettet. Doch nicht nur architektonisch ist die Stadt spannend. Hochinteressant ist auch ein Spaziergang durch das jüdische Warschau, vorbei an der Synagoge, dem jüdischen Theater und dem Denkmal zur Erinnerung an die Helden des Gettos, vor dem Willy Brandt niederkniete.

Reiseangebote für Warschau finden Sie bei einer Reihe von Anbietern. Erste Informationen über die Stadt erhalten Sie beim Polnischen Fremdenverkehrsamt: www.polen-info.de, Tel: 030/2100920.

Polen - Ein Kultur-Highlight: Chopin-Festival

Alle nEU

Wer an Polen und Musik denkt, denkt an ihn: Frederic Chopin. Klar, dass es zu seinen Ehren eine Reihe von Musikfestivals gibt. Alle vier Jahre wird der Internationale Chopin Klavierwettbewerb in Warschau ausgetragen. Erstmals fand er 1927 statt und wurde nur in den Kriegsjahren unterbrochen. Alljährlich im August wird im Kurort Duszniki Zdroj in Niederschlesien ein Internationales Chopinfestival veranstaltet. In diesen Kurort kam Chopin im Jahre 1826. Der junge Künstler, der häufig an den Lungen kränkelte, unterzog sich einer Trinkkur, die aus einer Mischung aus Mineralwasser und Ziegenmilch bestand. Chopin gab zwei Konzerte in Duszniki Zdroj, der Erlös wurde, so steht es zumindest in der Zeitung "Kurier Warszawski" vom 18. August 1826, zu Gunsten von Waisen gestiftet. Im August 1946 fand das erste Festival zu Ehren des genialen Musikers statt.

Informationen zum Festival unter www.chopin.festival.pl

Slowakei - Ein Gericht: Sauerkrautsuppe

Die slowakische Sauerkrautsuppe "Kapustnica" kann in vielerlei Hinsicht variiert werden. In der Slowakei isst man sie zum Beispiel auch mit geräucherter Knackwurst und getrockneten Pflaumen.

Sie brauchen: 200 g Sauerkraut, 50 g Räucherspeck, 200 g Schweinfleisch, 100 g gekochte Kartoffeln, 50 g Zwiebeln, 1 l Wasser, 30 g getrocknete Pilze, 100 ml saure Sahne, 5 TL Zucker, 1 TL Salz, Pfeffer, Piment, 1 TL Edelsüßpaprika, 1-2 Knoblauchzehen

Und so geht's: Würfeln Sie den Speck und braten Sie ihn an. Hacken Sie die Zwiebeln, geben Sie sie zum Speck und lassen Sie sie glasig andünsten. Bestäuben Sie das Ganze mit 1 TL Edelsüßpaprika und gießen Sie einen Liter Wasser an. Fügen Sie das Sauerkraut, Salz, Pfeffer, die Pilze, den Zucker, den gepressten Knoblauch und die saure Sahne hinzu. Würfeln Sie das Schweinefleisch, geben Sie es in die kochende Suppe und lassen Sie es garen. Binden Sie die Suppe mit den geriebenen Kartoffeln und lassen Sie nochmals aufkochen.

Slowakei - Eine Reise: Das Tatra-Gebirge

Alle nEU

Das ist doch auch mal ein Superlativ: In der Slowakei findet man das kleinste Hochgebirge Europas - das Tatra-Gebirge. Es liegt im Norden der Slowakischen Republik, auf seinem Hauptkamm verläuft die Grenze zu Polen. Hier wurde 1949 der erste Nationalpark der Slowakei gegründet.

Die Berge des Tatra-Gebirges bieten im Sommer wie im Winter die ideale Umgebung für einen Urlaub in luftiger Höhe - bis zu 2600 Meter über dem Meeresspiegel. Auf einem ganzen Netz von Wegen können Wanderfreunde die natürlichen Sehenswürdigkeiten der Berge kennen lernen. Gemeinsam mit Bergführern erklimmen auch weniger bergerfahrene Urlauber die höchsten Gipfel der Slowakei.

Darüber hinaus gibt es viele Radwege sowie Möglichkeiten zum Rollschuhfahren, Paragliding, Bungee Jumping, Reiten, Tennisspielen und Angeln. Im Winter stehen über neun Skisportzentren mit ausgezeichneten Pisten und Loipen zur Verfügung. Und gesund ist der Urlaub auch noch: Die heilende Wirkung der Hochgebirgsluft entdeckte bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Gründer der Klimatotherapie, der Arzt Nikolaus Szontgh, und errichtete in Novy Smokovec den ersten Luftkurort.

Weitere Infos bei der Slowakischen Zentrale für Tourismus:
www.slovakiatourism.sk, Tel: 030/25942640 und unter
www.tanap.sk/park/de.html

Slowakei - Ein Kultur-Highlight: Juraj Jakubisko

Alle nEU

Viele Kinder kennen Juraj Jakubisko poetische Verfilmung des Märchens "Frau Holle". Doch das Schaffen des Regisseurs geht weit darüber hinaus. Seine surreal-fantasievollen, bildgewaltigen Werke haben Jakubisko den Ruf des "Fellini des Ostens" eingebracht. Geboren 1938 im ostslowakischen Kojsov, studierte Jakubisko in den 60er Jahren an der Filmhochschule in Prag. Bereits mit studentischen Kurzfilmen und seinem Diplomfilm "Warten auf Godot" (1967) erlangte Jakubisko internationale Anerkennung. Sein Debütfilm "Christusjahre" (1967) gilt als einer der Schlüsselfilme der "Neuen Welle" und wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Höhepunkt seines Schaffens während der bewegten Periode des "Prager Frühlings" war die Trilogie "Deserteure und Pilger" (1968), "Vögel, Waisen, Narren" (1969) und "Auf Wiedersehen in der Hölle, Freunde" (1970) - inszeniert in einer fantasiestrozenden, surrealen Filmsprache und einer außergewöhnlichen Kameraarbeit. Nach der Okkupation der CSSR wurden diese als konterrevolutionär abgelehnt. Jakubisko drehte vorerst nur noch Dokumentarfilme und ab Mitte der 80er Jahre Märchenfilme in Co-Produktion mit der Bundesrepublik Deutschland. 1983 drehte er "Die tausendjährige Biene", wofür er in Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. 1991 gründete er seine eigene Produktionsfirma und knüpfte mit der Produktion "Unklare Botschaft vom Ende der Welt" (1997) formal und inhaltlich an seine frühen Erfolge an.

Mehr Infos auf Englisch unter www.jakubiskofilm.com

Lettland - Ein Gericht: Gefüllte Teigtaschen

Auf einer Tafel mit typisch lettischen Gerichten stehen zu rund zwei Dritteln kalte Speisen. Die Tradition der kalten Küche kommt aus der Bauernküche. Da die Bauern den ganzen Tag auf dem Feld arbeiteten, konnten sie nur kalte Speise mitnehmen - in den armen Familien beschränkte sich das Mittagsmahl auf Brot mit Sauermilch. Die Sitte, nur abends warm zu essen, bürgerte sich später auch bei den Städtern ein. Jetzt gehörten auch Räucherfisch, Salate und Teigtaschen mit besonderen Gemüsefüllungen dazu. Diese Teigtaschen kann man aber kalt oder heiß genießen.

Sie brauchen für vier Portionen: 400 g Mehl, 200 g Butter, 100 ml saure Sahne, 4 Eigelb, 100 g Möhren, Karotten, 100 g Sellerie, 100 g Zwiebeln, 100 g Weißkraut, 2 EL Petersilie, 200 g Speckwürfel, 6 Schalotten, 400 g Tomaten, 4 Knoblauchzehen, 1 Zweig Thymian, 1/2 Bund Schnittlauch, Salz, Pfeffer, Butter

Und so geht's: Kneten Sie Mehl, Butter, saure Sahne, drei Eigelb und eine Prise Salz rasch zu einem Teig. Den Teig in Frischhaltefolie einpacken und 20 Minuten kühl ruhen lassen. Karotten, Sellerie, Zwiebeln und Kraut putzen, in feine Würfel schneiden und kurz separat in Salzwasser blanchieren. Anschließend abschrecken und abtropfen lassen.
Schwitzen Sie das Gemüse in Butter an und bestäuben sie es leicht mit Mehl. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie untermischen.
Rollen Sie den Teig etwa einen halben Zentimeter dick aus und stechen Sie runde Scheiben von etwa zehn Zentimeter Durchmesser aus. Geben Sie jeweils auf eine Scheibe zwei Esslöffel Gemüsefüllung und bestreichen Sie den Rand mit verquirltem Eigelb.

Legen Sie eine zweite Scheibe als Deckel drauf und drücken Sie diesen fest. Stechen Sie die Teigtaschen mit einer Gabel ein und bestreichen Sie sie mit Eigelb. Diese dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Die Tomaten häuten und klein schneiden, die Schalotten abziehen und hacken. Die Speckwürfel und die Schalotten in einer Pfanne mit Butter anschwitzen und die Tomaten dazugeben, Knoblauch darüber pressen und Thymian hinein geben. Lassen Sie das Ganze kurz aufkochen und nehmen Sie den Thymianzweig wieder heraus. Mischen Sie das gehackte Schnittlauch unter und schmecken Sie die Soße mit Salz und Pfeffer ab.

Lettland - Eine Reise: Hauptstadt Riga

Alle nEU

Sie reisen gern in die großen europäischen Metropolen? Riga toppt sie alle! Denn die lettische Hauptstadt vereint die bohmehafte Prager Gemütlichkeit und die schicke Eleganz von Paris, die Weltläufigkeit Berlins und die Geschäftigkeit Moskaus.

Kaum eine andere Stadt an der Ostsee kann auf eine so wechselvolle Geschichte zurückblicken. Die deutschen Gründer verliehen Riga hanseatische Züge. Es folgten Kriege und Eroberungen: Polen, Schweden und Russen prägten die Stadt, die vielen kulturellen Einflüsse verschmolzen in Riga zu einer einzigartigen Mischung. Architektonisch erlebte die Stadt als eine der wichtigsten Industriemetropolen des Russischen Reichs im 19. Jahrhundert einen Boom: Um 1900 wurden 800 Häuser im schönsten Jugendstil erbaut.

Nach der Unabhängigkeit 1991 wurde das historische Zentrum aufwändig restauriert und sechs Jahre später von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Heute zeigt sich Riga als moderne Metropole. In "Vecriga", der Altstadt, schallt im Sommer aus den weit geöffneten Fenstern der Bars und Restaurants Musik. In den Straßencafes sitzen die jungen Leute bei Cappuccino und Wein. Modebewusste Frauen klackern in Stöckelschuhen über das Kopfsteinpflaster, Geschäftsleute hasten vorbei. Doch vor allem in den Sommernächten tobt in Riga das Leben.

Mehr Infos über Riga erhalten sie bei der Baltischen Tourismus-Zentrale: www.gobaltic.de, Tel: 0251/2150742 und unter
www.rigatourism.com

Lettland - Ein Kultur-Highlight: Daina - das Volkslied

Alle nEU

Wie in allen baltischen Staaten hat auch in Lettland das Volkslied eine besondere Tradition und Bedeutung. Für die Letten ist die Daina nicht einfach nur ein gesungenes Lied. Sie wird als eine mündlich überlieferte literarische Kunstform betrachtet, eine Verkörperung des von Vorvätern überlieferten kulturellen Erbes. Konkret ist die Daina ein vierzeiliger Vers. Es gibt rund 1,2 Millionen verschiedene Texte und etwa 30.000 unterschiedliche Melodien, die teilweise über tausend Jahre alt sind. In vielen Teilen Lettlands gibt es traditionelle Folkloregruppen, insgesamt etwa 150. Viele dieser Gruppen haben für sich eine "teiceja" - meist eine ältere Frau, die Volkslieder kennt - gefunden, und können deren Repertoire und Stil direkt von der lebendigen Tradition übernehmen. Das Volkslied wird in der Familie gesungen, aber auch in den Schulen und auf den großen Sängerfesten. Die Motive, Gestalten, Zitate und Stileigenheiten werden in der Literatur, besonders in der Poesie und Dramaturgie, aber auch in der professionellen Musik und sogar in der bildenden Kunst genutzt.

Zypern - Ein Gericht: Afelia

Alle nEU

Das typisch zypriotische an diesem Gericht ist, dass es so praktisch ist. Afelia (Schweinefleisch in Wein und Koriander) muss mindestens vier Stunden lang eingelegt werden. Das konnten die Bauersfrauen erledigen bevor sie sich an ihre Tagesarbeit machten, abends kam der kräftige Fleischtopf dann auf den Tisch. Rotwein und Koriander haben ihren festen Platz in der Küche Zyperns. Afelia ist auch ein Teil des zypriotischen Meze-Essens, bei dem viele kleine Teller mit Soßen und verschiedenen Köstlichkeiten herumgereicht werden.

Sie brauchen: 1 kg mageres Schweinefleisch (in Würfel geschnitten), 1 Glas Rotwein, 1-2 EL Koriandersamen (grob zerkleinert), Salz, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 1 Zimtstange, 6 EL Sonnenblumenöl

Und so geht's: Legen Sie das Fleisch mit den Gewürzen im Wein für mindestens 4 Stunden ein. Danach das Fleisch aus der Marinade nehmen und mit Küchenpapier trocknen; die Marinade für später aufheben. Erhitzen sie das Öl in einer Kasserolle und braten Sie die Fleischwürfel knusprig braun. Reinigen Sie die Kasserolle von überschüssigem Öl und geben Sie dann das Fleisch wieder hinein. Mit der Marinade übergießen und Wasser hinzufügen, bis das Fleisch gerade bedeckt ist. Zugedeckt auf kleiner Flamme etwa 30 Minuten kochen lassen, entweder im Ofen oder auf der Platte, bis das Fleisch zart ist. Fast die gesamte Flüssigkeit sollte verdampfen, so dass eine dickflüssige Soße zurückbleibt. Wenn nötig, kochen Sie die Afelia-Soße mit offenem Deckel für weitere 10 Minuten, um die überschüssige Flüssigkeit zu reduzieren.

Zypern - Eine Reise: Ferien im Bauernhaus

Alle nEU

Wohnen wie eine zypriotische Bauernfamilie. Mitten im Dorf - weit ab von touristischen Pfaden. Das ermöglicht das Programm Agrotourismus. Rund 50 alte Bauernhäuser wurden in den vergangenen Jahren restauriert und stehen jetzt zur Vermietung frei. Die Häuser sind aus hellen Bruchsteinen gebaut. Typisch sind auch die Steinfußböden und die kleinen Fenster, die die Hitze aus den Räumen fern halten. Auch die Möbel sind im zypriotischen Stil ausgewählt. Wunderbar entspannen können Sie im grün bewachsenen Innenhof. Wenn Sie sich in einem der Bauernhäuser einmieten, sollten Sie sich darauf einstellen, bald Teil des gesamten Dorflebens zu sein. Die Zyprioten gelten als sehr gastfreundlich. Gehen Sie abends ins Dorfgasthaus, dort werden Sie garantiert angesprochen. Danach können Sie überall dabei sein: beim Brotbacken im Dorfofen genauso wie beim Käsemachen. Oder Sie setzen sich einfach ins "Kafenion" - das Caf, das eigentlich in jedem Ort zu finden ist - schauen den alten Herren beim Backgammon spielen zu, lauschen dem neusten Dorfklatsch und lassen die Seele baumeln.

Informationen über das Agrotourismusprogramm bietet die Broschüre "Agrotourismus traditionelle Ferienhäuser", die Sie bei der Fremdenverkehrszentrale bekommen können: www.visitcyprus.org.cy, Tel: 069/251919

Zypern - Ein Kultur-Highlight: Weinfestival in Lemesos

Alle nEU

Schon Homer lobte den Wein Zyperns. Seit der Antike ist der zypriotische Wein, von den leichten weißen Perlweinen bis zu den schweren Rotweinen, für seine Qualität bekannt. Aus der Antike stammt auch der Brauch des Weinfestes. Dionysos, Gott des Weines, und Aphrodite, Göttin der Liebe und Schönheit wurden dabei geehrt. Wein spielt auf Zypern eine große Rolle: Etwa zehn Prozent der Inselfläche sind von Weinbergen bedeckt. Mit 15 einheimischen Rebsorten ist Wein eines der wichtigsten Exportgüter der Insel. Die Zyprioten begleitet der Rebsaft vom ersten Tag ihres Lebens an: Einem alten Brauch zufolge wird bei der Geburt eines Kindes ein gefüllter Weinkrug am Haus vergraben und zu dessen Hochzeit serviert. Jedes Jahr im September findet nun das größte Weinfest in Lemesos statt. Dort können die Besucher alle Weinsorten der Insel kostenlos probieren. Es gibt kulinarische Köstlichkeiten der regionalen Küche, traditionelle Musik und Tanz.

Infos unter www.visitcyprus.org.cy.

Malte - Ein Gericht: Antipasti

Alle nEU

Die maltesische Küche besticht vor allem durch eine bunte Mischung verschiedenster Einflüsse. Denn die vielen Fremden, die in den vergangenen Jahrhunderten auf den Inseln lebten, brachten ihre Küchentraditionen mit. So entstand eine ganz eigene mediterrane Kochkunst mit Einflüssen aus der sizilianischen, arabischen und nordafrikanischen Küche. Dabei setzen die Malteser besonders auf eins: gute Zutaten. Ganz einfach und doch so geschmackvoll ist deshalb die typische maltesische Vorspeisenplatte. Sie besteht aus frischen und getrockneten Tomaten, Oliven, Schafskäse und Kapern. Fehlen darf hier nicht der frisch gemahlene Pfeffer und ein intensives Olivenöl, mit dem alles großzügig beträufelt wird. Dazu passt ein kräftiger maltesischer Rotwein.

Malte - Eine Reise: Valetta

Valletta - das ist San Francisco auf Malta. Ähnlich steil sind die Straßen gebaut. Schachbrettartig ist die ganze Stadt angelegt, damit die Luft durch die Straßen ziehen und ein bisschen Abkühlung bringen kann. Außerdem war es so leichter, die Stadt zu verteidigen. Valetta ist eine der ersten Städte, die komplett auf dem Reißbrett geplant wurden. Mitte des 16. Jahrhunderts begann Großmeister Jean de la Vallette mit dem Bau und seit 1571 ist Valletta die Hauptstadt Maltas. Die Stadt der Kreuzritter ist bis heute nahezu in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Paläste und winzige alte Geschäfte säumen ihre Straßen.

Das Schmuckstück der Stadt ist die St. John's Co-Cathedral, ein architektonisches Meisterwerk. Mit ihren feingeschnitzten Steinwänden und bemalten Kuppeln und Seitenaltären gilt die Kathedrale der Ritter des Johanniterordens als das erste durchgängige Beispiel des Hochbarocks. Die Kathedrale beherbergt außerdem im angegliederten Museum eines der beeindruckendsten und berühmtesten Kunstwerke Caravaggios: Die Enthauptung Johannes des Täufers. Außerdem liegen hier zahlreiche Söhne europäischer Adelsfamilien aus dem 16. bis 18. Jahrhundert begraben. Die aufwändig gearbeiteten Grabplatten mit Marmoreinlegearbeiten bilden einen meisterhaften Bodenbelag.

Informationen über Malta und Valetta unter www.urlaubmalta.com.

Malte - Ein Kultur-Highlight: Etnika

Alle nEU

Eine musikalische Mischung aus Neu und Alt hat die Musikgruppe Etnika zu ihrem Stil und Ziel gemacht. Die vier Musiker Guzi Gatt, Steve Borg, Ruben Zahra und Andrew Alamango haben alte Instrumente wie Zaqq (Dudelsack) und Tanbur (Tamburin) zu neuem Leben erweckt. Kombiniert mit modernen Instrumenten machen sie damit eine Musik, die die Malteser begeistert. Auch in ihren Stücken versuchen sie, traditionelle Klänge mit aktuellen Melodien und Rhythmen zu verbinden. Raus kommt dann zum Beispiel ein Klangmix aus ethnischen Liedern mit Rock und zeitgenössischer klassischer Musik.

Hier finden Sie Infos über Etnika.

Autor:Katrin Mock
Bilder: www.litauen-info.de (H.J. Kaiser), www.licejus.lt/ciurlionis, www.gobaltic.de, www.ungarn-tourismus.de, www.herend.com, www.europa-wird-bunter.de, www.zamky-hrady.cz, www.glassart.de, www.slovenia-tourism.si, www.preseren.net, www.polen-info.de, www.chopin.festival.pl, Slowakische Zentrale für Tourismus, www.jakubiskofilm.com, www.visitcyprus.org.cy, www.urlaubmalta.com, www.etnika.com.mt


Neu in Familie & Urlaub