1. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Ok, wenn Euer Kind DAS drauf hat, bleiben kaum noch Zweifel, oder? Die Gitterstäbe sind hier kein Schutz mehr, sondern werden zum gefährlichen Hindernis. Natürlich ist es mit Gitterbett einfacher, Dein Kind daran zu hindern, selbstständig aufzustehen und nachzuschauen, was Ihr so treibt, wenn für die Kinder Schlafenszeit ist. Diese gefährlichen Klettermanöver gilt es allerdings zu verhindern. Und zwar nicht, indem Ihr das Aussteigen für Euer Kind noch schwieriger macht, sondern indem Ihr erstens die zwei Gitterstäbe zum Aus- und Einstieg raus nehmt und zweitens Euer Kind mit Grenzen bekannt macht.
Was das mit Grenzen zu tun hat? Naja, Dein Kind wird früher oder später Grenzen kennen lernen müssen. Eine ebenfalls wichtige Grenze ist die Bürgersteigkante. Die Grenze leuchtet auch schneller ein. Aber auch das Blumenbeet im Garten, wo die gerade sprießenden Schneeglöckchen nicht zertrampelt werden sollen, ist eine Grenze. Genauso verhält es sich mit der Bettkante. Sonst wird nämlich auf Euren Nerven rumgetrampelt, die sich auch einen Feierabend verdient haben, um morgen wieder frisch und gutgelaunt in den Tag starten zu können.